Arbeit an der Doppellonge 2/2 – Ausrüstung und Training

Mit der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung ist schon ein wichtiger Schritt für das Training mit der Doppellonge getan. In diesem zweiten Teil lernen Sie die unterschiedlichen Verschnallungsformen kennen und erfahren wie man das Pferd mit der Doppellonge trainiert.

Rückblick Teil 1

Im ersten Teil informieren wir Sie über die zahlreichen Vorteile der Doppellongenarbeit. Außerdem erfahren Sie, welche Voraussetzungen der Longenführer und das Pferd mitbringen sollten und welche Vorübungen sich eignen, um sich mit dem anspruchsvollen Werkzeug vertraut zu machen. Zum ersten Teil der Serie.

Die ideale Ausrüstung

Was Pferd und Trainer benötigen

Zur Grundausrüstung der Doppellongenarbeit gehören neben der Longe und des Longiergurts ein Kopfstück mit Trense (alternativ Kappzaum), sowie Peitsche und Handschuhe für den Trainer. Als Einsteiger empfiehlt es sich, anstelle der Trense mit einem Kappzaum zu arbeiten, damit unsachgemäßes Handling mit der Doppellonge keine Verletzungen im Maul des Pferdes verursacht. Sobald man an Sicherheit gewonnen hat, kann die Trense in den Kappzaum geschnallt werden. Als Gebiss wird häufig eine Knebeltrense verwendet, da sie im Pferdemaul ruhig liegt.
Beim Kauf der Longe sollte man auf ein hochwertiges Material achten. Doppellongen aus Baumwolle sind nach Horst Beckers Erfahrung am geeignetsten. Die häufig angebotenen Doppellongen aus Kunststoff haben den Nachteil, dass sie leicht aus den Händen rutschen und bei unerwartetem Durchziehen sogar zu unangenehmen Verletzungen in den Händen führen können.

Die Länge der Longe

Am Ende der Longe befindet sich eine 1,5 Meter lange Kordel, die später zwischen den Longiergurt und Trense angebracht wird.
Doppellongen gibt es in unterschiedlichen Längen. Je nach Größe des Pferdes und Einsatzgebietes benötigt man eine kürzere oder längere Longe.
Für die Arbeit im Bereich Dressur reicht eine Longe mit einer Länge von acht bis zehn Metern aus. Möchte man das Pferd an der Doppellonge auch springen lassen, ist eine deutlich längere Longe nötig. Horst Becker empfiehlt für das Freispringen eine Gesamtlänge von mindestens 14 Metern.

An den Enden der Longe ist eine 1,5 Meter lange Kordel (rot hevorgehoben) angebracht, die in den Ring des Longiergurts und Trensenring eingeschnallt wird.

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