Avocado – für Tiere gefährlich

Avocados sind beliebte Lebensmittel, vor allem im südamerikanischen Raum. Doch für Tiere können sie sogar tödlich sein!

Aussehen und Vorkommen

Die Avocado (lat.: Persea americana MILL) zählt zu den Lorbeerengewächsen und wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert aus Mexiko von Seefahrern nach Europa gebracht.
Avocados wachsen in tropischen Gefilden an Bäumen und sind birnenförmige, grüne Früchte.
Das gelblich-hellgrüne Fruchtfleisch umschließt den Kern, der etwa so groß wie ein Golfball ist.
Das Fleisch enthält ca. 25 % Fett, das ausschließlich aus gesunden, ungesättigten Fettsäuren besteht.
Der Avocadobaum trägt das ganze Jahr über grüne Blätter, die bis zu 40cm lang werden können.

Symptome

Der Giftstoff Persin, der für Tiere gefährlich ist, kommt im ganzen Baum sowie in der kompletten Frucht vor.
Persin hat eine starke Giftwirkung auf Huftiere, Nager und Fleischfresser wie z.B. Katzen und Hunde und auch Fische sowie Vögel. Für die kleinen tierischen Vertreter kann eine Vergiftung sogar tödlich enden.
Die Symptome einer Avocado-Vergiftung sind vor allem Atemnot, Husten, erhöhte Pulsfrequenz und Wassereinlagerungen sowie Herzmuskelschädigungen und Anzeichen einer Herzvergrößerung.
Säugende Muttertiere können außerdem an einer Gesäugeentzündung erkranken.

Die Vergiftung durch eine Avocado kann bis jetzt noch nicht spezifisch therapiert werden, weshalb äußerste Vorsicht geboten ist.

Avocados wachsen vor allem in tropischen Gefilden.