Biologische Tiermedizin

Die Sprache des Körpers sprechen und verstehen

Was ist biologische Tiermedizin?

Vor mehr als 75 Jahren formulierte Heel-Unternehmensgründer Dr. Hans-Heinrich Reckeweg ein ehrgeiziges Ziel: Wir bauen eine Brücke zwischen Homöopathie und

Schulmedizin. Übersetzt in die heutige Zeit bedeutet das, die Schulmedizin und Naturmedizin zu einem System integrativer Medizin zusammenzuführen.

Heilung an vielen Stellen im Körper

Viele konventionelle Arzneimittel wirken nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: Auf molekularer Ebene besitzt ein Rezeptor, also ein Protein oder ein Proteinkomplex, genau eine spezifische Bindungsstelle für einen speziellen physiologischen Agonisten. Dabei hat ein Wirkstoff nur ein Ziel im Körper und aktiviert oder hemmt einen Prozess, der zur Bekämpfung von Symptomen und zur Besserung der Krankheit führt. Das Prinzip der biologischen Arzneimittel von Heel gleicht einem Schlüsselbund: Sie beinhalten mehrere effektive Einzelsubstanzen, die je nach spezifischer Indikation zusammengestellt sind und gleichzeitig gezielt an zahlreichen Ansatzpunkten im Organismus wirken. Man spricht von einem Multicomponent-Multitarget-Prinzip. Komplexe Krankheitsgeschehen, wie beispielsweise Arthrose oder feline CNE (chronische Nierenerkrankung), lassen sich so effektiv regulieren [1, 2]. Dabei wirken die Einzelbestandteile nicht nur synergistisch sondern haben teilweise auch potenzierende Effekte: die Summe der Inhaltsstoffe kann mehr als ihre Einzelbestandteile [1, 3].

Das Ultra-low-dose-Konzept

Die biologischen Arzneimittel von Heel entsprechen durch die niedrig konzentrierten Bestandteile (Ultra-low-dose) den natürlichen Konzentrationen im Organismus. Dass der Körper auf diese Mengen reagiert, zeigen physiologische Regulierungsvorgänge

wie zum Beispiel der Hormonstoffwechsel: Auch er spielt sich im Ultra-low-dose-Bereich ab.

Traumata – ein Einsatzgebiet für biologische Arzneimittel

Verletzen sich die Tiere, sollte eine Behandlung schnell erfolgen. Unbehandelt könnten sie sich sogar chronifizieren.

Akute Lahmheiten sind ein häufiges Erkrankungsbild beim Hund. Oft verletzen sich die Tiere beim Spielen, bei sportlichen Aktivitäten, Unfällen oder auch im Kontakt mit Artgenossen und tragen stumpfe Traumata wie Distorsionen, Distensionen oder Kontusionen davon. Die akute Lahmheit sowie auch häufig auftretende Schwellungen führen dann meist zur Vorstellung der Hunde beim Tierarzt. Auch wenn viele dieser Verletzungen auf den ersten Blick nicht sehr schwerwiegend erscheinen, ist eine schnelle Behandlung indiziert, denn im Körper lösen sie oft komplexe Entzündungsmechanismen aus. Unbehandelt können diese den Heilungsverlauf verzögern und sogar zu einem chronischen Krankheitsgeschehen führen. [4] Es besteht die Gefahr einer chronischen Arthrose. Prof. Stephan Neumann, Leiter der Kleintierklinik am Tierärztlichen Institut der Universität Göttingen, betont:

„Weil solch ein Prozess sich langsam entwickelt, ist das Bewusstsein für derartig schwerwiegende Folgen bei den Tierhaltern oft nicht vorhanden.“

Aus diesem Grunde ist es sinnvoll und wichtig, dass bereits in der Anfangsphase der Entzündung eine geeignete Arzneimitteltherapie eingeleitet wird. Neumann:

„In der Behandlung von Traumata haben sich einige biologische Arzneimittel bewährt und sind im regelmäßigen Einsatz.“

Diese sollten so ausgewählt werden, dass die für den Heilungsverlauf wichtige Entzündungsreaktion nicht vollständig gehemmt, sondern modelliert wird.

Quellenangaben:
[1] Csermely P et al. Trends Pharmacol Sci, 2005; 26:178-182
[2] Zimmermann GR et al. Drug Discov Today, 2007; 12:34-42
[3] Heine H. Biol Med, 1999; 19-23
[4] Chilla A., kleintier.konkret, Enke Verlag 2015;3: 51-53

Quelle: Biologische Heilmittel Heel GmbH

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