Caros Blog: Tag 7 des Grundkurses in Reken

Mein Ziel für den siebten Tag ist die Hilfen für den Trab so zu verinnerlichen, dass ich mich voll und ganz auf das Reiten der Hufschlagfiguren konzentrieren kann. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Ausritt ins Gelände und bin schon sehr gespannt, ob wir dieses Mal auch traben.

Der Blog im Überblick:

Erster Tag: Verhalten der Pferde, Putzen, Aufhalftern und erste Übungen im Schritt
Zweiter Tag: Der richtige Sitz im Schritt
Dritter Tag: Leichttraben und Federn
Vierter Tag: Die erste Trainingseinheit im Galopp
Fünfter Tag: Hufschlagfiguren
Sechster Tag: mein erster Geländeritt
Siebter Tag: Hufschlagfiguren, Geländeritt im Trab
Achter Tag: Spielepark und Hufschlagfiguren

Hufschlagfiguren und Galoppieren

Heute geht es vor allem um das Festigen unserer Kenntnisse

Die zweite Trainingseinheit im Hufschlagfiguren Reiten.

Nach dem allmorgendlichen Ausmisten und der Frühgymnastik ruft uns Theresa aus der Ferne zu: „Galoppiert mal den Trittbalken!“ Damit ist gemeint, dass wir den Entlastungsitz noch einmal trocken am Trittbalken üben sollen. Denn am Vormittag erwartet uns eine weitere Galopptrainingseinheit, auf die ich mich schon sehr freue. Doch davor geht es erst in die Reithalle zur zweiten Trainingseinheit zum Bahnfiguren Reiten. Zum Glück kommen heute keine neuen Hufschlagfiguren hinzu. Nachdem dies gestern noch nicht so geklappt hat wie erhofft, kann es ja heute nur besser werden.
Nachdem ich den Hafliner Dino geputzt, aufgetrenst und gesattelt habe, mache ich es mir zunächst auf den Zuschauerrängen bequem und schaue der ersten Gruppe aufmerksam zu. Man sieht bei allen schon einen deutlichen Fortschritt im Vergleich zum Vortag. Auch ich mache heute eine bessere Figur im Sattel als gestern. Das liegt zum einen daran, dass ich mich nicht mehr so sehr auf den richtigen Sitz und Takt konzentrieren muss. Manchmal habe ich bei Dino noch das Problem ihn durch die Ecke zu bekommen. Denn auch Dino zählt zu den Pferden, die gerne Wege abkürzen.

 

Im anschließenden Video-Feedback kommt wieder mein üblicher Fehler zum Vorschein: Mein Absatz ist immer noch häufig zu weit oben und dadurch rutsche ich im Steigbügel weit in die Mitte. Aber wie das Sprichwort so schön heißt: „Reiten lernt man durch Reiten.“

Danach geht es auf die Ovalbahn zum Galoppieren. Dieses Mal erwartet uns eine sehr intensive und lange Trainingseinheit: Wir können ein bis zwei Runden am Stück galoppieren. Allerdings fällt mir das Galoppieren schwerer als gestern. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich so sehr darauf konzentriere, dass ich nicht wieder dieselben Fehler mache und meinen Oberkörper zu weit nach vorne nehme. Dazu kommt, dass Wega deutlich mehr Schwung hat als Dino oder Ole.

Das Angaloppieren fällt mir heute sehr schwer.

Puls und Körpertemperatur von Pferden

Theorieeinheit: Pferdekrankheiten

Nach der Mittagspause bereiten wir die Schulpferde auf den Geländeritt vor. Wie schon gestern teilen wir uns in zwei Gruppen auf. Während die ersten Teilnehmer mit Theresa und Sarah ausreiten, gibt uns Anna eine kurze Einführung in das Thema Pferdekrankheiten. Sie geht darauf ein, dass die ideale Körpertemperatur bei Pferden in einem Bereich von 37,5 bis 38,2 Grad liegt und der Puls eines gesunden Pferdes 32 bis 48 beträgt. Und wie es in Reken üblich ist bleibt es nicht beim reinen Theorieunterricht und wir gehen in den Stall, um den Puls der Pferde zu messen. Den Puls zu fühlen ist schwerer als gedacht. Man muss nicht nur die richtige Stelle finden (Unterkiefer oder Fessel), sondern es erfordert auch viel Ruhe und ein gutes Gehör.

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