Der Buchsbaum – ein Baum mit tödlicher Gefahr!

Jeder kennt ihn, denn er wird gerne als Dekopflanze verwendet: der Buchsbaum. So ist er auch bei den Reitern sehr bekannt, da er auf fast jedem Turnier zu finden ist.

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

  • Allgemeines zum Buchsbaum
  • Giftige Teile und Giftstoffe
  • Symptome
  • Verwendung in der Medizin
  • Fazit
© pixelio.de//Thomas Max Müller

Verwendung in der Medizin

Früher galt der Buchsbaum als wichtiges Heilmittel bei Malaria und Syphilis sowie bei Husten und Magendarmkrankheiten. Heute weiß man jedoch mehr über seine Giftigkeit, weshalb er fast ausschließlich nur in der äußeren Anwendung empfohlen wird. Ein Absud kann für Fuss- und Handbäder genutzt werden und unterstützt Heilung von Rheuma, Gicht, sowie chronischen Hautleiden. Des Weiteren gibt es Globuli, welche bei Gicht zum Einsatz kommen.

Fazit

Leider kommt es immer häufiger zu Vergiftungen mit Buchsbaum, da Laien ihren Heckenschnitt an Pferdeweiden ablegen. Umso wichtiger ist es, die Leute aufzuklären, um die Pferde vor dem Tod zu schützen. Zudem wird Buchsbaum, wie auch der Lebensbaum, häufig als Turnierdekoration verwendet. Deshalb sollte man immer ein waches Auge darauf haben, dass sich Pferde nicht daran bedienen.

Allgemeines

Buchsbäume gehören zur Gattung der Buxus und sind in Südwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und Westasien beheimatet.
Sie gehören zu den immergrünen Sträuchern und können eine Wuchshöhe von bis zu 8 Meter erreichen. Ihre eiförmigen Blätter stehen dicht beieinander, die Oberseite ist glattglänzend, die Unterseite sieht eher matt aus. Ab Ende März bis Ende Mai hat er seine Blütezeit mit gelblichen Blüten, aus denen sich kapselartige Früchte bilden, sobald sie befruchtet wurden.
Die Früchte sind etwa 8mm lang und bilden sich zu einer dreiklappigen Fruchtkapsel mit je zwei schwarzen, glänzenden Samen.

Giftige Teile/ Giftstoffe

Vor allem die Blätter und Früchte können tödlich sein. Sie weisen einen Gesamtalkaloidgehalt von ca. 3% auf. Dabei führen schon bereits 700g frische Blätter zum Tod. Rund 70 Alkaloide, darunter Cyclobuxion D, machen die Giftigkeit aus, welche das Nervensystem angreifen.

Symptome

Eine Vergiftung äußert sich meist in Lähmungen des Nervenzentrums, Krämpfen und schweren Koliken. Letztendlich führt ein Herz- und Atemstillstand zum Tod.