Der Fellwechsel im Herbst

Welche Prozesse stecken eigentlich hinter dem Fellwechsel und wie kann man sein Pferd dabei bestmöglich unterstützen? Von Sylke Schulte

Der Fellwechsel ist für Pferde mit einer hohen Stoffwechselleistung verbunden. Alte Haare werden abgeworfen, neue Haare müssen zeitgleich gebildet werden. Die feinen Sommerhaare ändern ihre Struktur und werden dicker und länger. Um einen dicken Pelz zu bekommen, müssen die Pferde einiges an Energie aufwenden. Hinzu kommt der erhöhte Energieverbrauch der Pferde für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur, aufgrund der sinkenden Außentemperaturen. Hierfür sollten die Nährstoffreserven gut gefüllt sein.
Doch gehört dieser Prozess zu den natürlichen Anpassungen des Pferdes und bedarf daher in den meisten Fällen keinerlei Eingriffe durch den Menschen. Bei gesunden Pferden kann lediglich durch regelmäßiges Putzen dabei geholfen werden das unerwünschte Winterkleid loszuwerden.
Schon den Urpferden in der equinen Evolution hat der Fellwechsel den Pferden das Überleben gesichert. Die Pferde wurden, durch ihre biologische Uhr, vor witterungsbedingten Änderungen der kommenden Jahreszeit gewarnt, mit denen sich in der freien Natur auch das Nahrungsangebot verändert.

Folgende Inhalte erwarten Sie in diesem Artikel:

  • Der Wintermantel: Fellwechsel im Herbst,
  • natürliche Thermoregulation durch Fellwechsel,
  • Decke: Ja oder Nein?,
  • Unterstützung beim Fellwechsel,
  • Frühjahrsmüdigkeit und Fellwechsel.

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