Die Herbstzeitlose – tödliches Gift der Natur

Erfahrene Pferde verschmähen Giftpflanzen instinktiv. Aber gerade in der Fohlen- und Koppelzeit ist das Risiko, dass ein junges unerfahrenes Pferd Pflanzen wie die Herbstzeitlose frisst, enorm hoch.

Die Herbstzeitlose, fachmännisch als Colchicum autumnale bezeichnet, trägt ihren Namen wegen ihrer außergewöhnlichen Blütezeit. Gerade wenn die meisten Pflanzen schon am Ende ihrer Blüte sind, beginnt die Herbstzeitlose von August bis Oktober zu blühen. Neben diesem Namen ist sie im Volksmund auch noch unter Herbststlilie, Wintersafran, Michelsblume und Winterhauch bekannt.
Die Herbstzeitlose entspringt aus einer 15-20 cm tief sitzenden Zwiebelknolle, die erst im nächsten Frühjahr ihre Blätter zeigt. Zu dieser Zeit, wenn die Blüten noch nicht ihre volle Pracht zeigen, wird sie oft mit Bärlauch und den ebenso giftigen Maiglöckchen verwechselt. Nachdem die rosa bis hell violetten, trichterförmigen Blüten vollständig in der Blüte stehen, erreicht die Pflanze eine Höhe von 5-20 cm. Gerade in Mittel-, West- und Südeuropa findet man sie auf feuchten Wiesen und Weiden.

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

  • Allgemeines über die Herbstzeitlose
  • Giftstoffe und medizinischer Einsatz der Pflanze
  • Vergiftungssymptome
  • Fazit

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