DIY Frostsichere Pferdetränke

Jeden Winter das gleiche: Kaum rutschen die Temperaturen in den Minusbereich, friert auch schon die Pferdetränke ein.

Selbst das im Wasser treibende Stück Holz hat es nicht verhindern können, dass sich eine dicke Eisschicht auf der Wasseroberfläche gebildet hat. Nun ist guter Rat teuer – denn handelsübliche, frostsichere Tränken sind nicht besonders preiswert. Doch es gibt einige pfiffige Alternativen zu den kommerziellen Produkten aus dem Agrarbedarf.

Erste (Hilfs-)Maßnahmen: „Treibgut“

Treibgut in der Tränke

Tatsächlich ist bei geringen Minustemperaturen ein Stück Holz oder auch Styropor bereits eine erste Hilfsmaßnahme, um ein Zufrieren des Wassers zu verzögern. Denn dieses „Treibgut“ gerät sofort in Bewegung und erschwert dadurch die Eisbildung, sobald aus der Tränke getrunken wird. Bei entsprechender Trinkfrequenz und moderaten Temperaturen unter 0° C funktioniert eine solche Minimallösung durchaus einige Zeit lang – allerdings nur bei einer ausreichend hohen Besatzdichte. Ist die Herde zu klein bzw. handelt es sich nur um zwei, drei Pferde im Bestand, so reduziert sich die Zugangshäufigkeit zur Wasserquelle – und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich auf der Wasseroberfläche Eis bildet.

Letztendlich muss eine zugefrorene Wasseroberfläche noch nicht als Notsituation gelten – denn die Pferde verfügen durchaus über eigene Strategien, um an das Wasser unterhalb der Eisschicht zu gelangen. Zumeist wärmen sie mit ihren Nüstern das Eis punktuell auf, so dass ein maulgroßes Loch in der Eisdecke entsteht. Diese Vorgehensweise funktioniert allerdings nur, wenn die Eisschicht nicht zu stabil geworden ist. Dann kann es jedoch passieren, dass die Tiere ihre Hufe zu Hilfe nehmen – je nach Bauart der Tränkvorrichtung kann dies zu Verletzungen an den Pferdebeinen und zu Beschädigungen an der Tränke führen.

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