Druse bei Pferden

Druse – die tödliche Gefahr für dein Pferd

Die hochansteckende Infektionskrankheit Druse ist weit mehr als eine Erkältung. Je nach Alter und Immunsystem kann sie für Pferde sogar tödlich enden.

Das gibt es hier für dich

Info

Lerne mehr über die hochansteckende bakterielle Infektionskrankheit. Tiermediziner und Tierheilpraktiker geben Auskunft über die Symptome, den Krankheitsverlauf und Behandlungsmöglichkeiten der schmerzhaften Krankheit.

Bei Druse handelt es sich um eine Infektion, die durch Bakterien des Typs Streptokokkus equi equi hervorgerufen wird, und im schlimmsten Fall einen tödlichen Krankheitsverlauf hat. Sie ist weltweit verbreitet und bei Pferden jeden Alters zu finden. Besonders häufig betroffen sind jedoch Jungtiere und Fohlen, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Die Druse-Erreger werden sehr schnell von Tier zu Tier übertragen – sei es durch Husten, Nasensekret, Ausfluss aus den Lymphknoten oder über direkten Kontakt. Auch Menschen, Fliegen, Pferdepflegezubehör und Gebisse können Träger der Bakterien sein.

Symptome

Influenza ähnliche Symptome geben häufig den ersten Hinweis auf Druse. Dazu zählen ein gelb-grüner Nasenausfluss mit hohem Fieber über 40 Grad, Schläfrigkeit, Appetitverlust und Husten. Wenn dazu noch eine deutliche Schwellung der Lymphknoten am Unterkiefer und an den Ganaschen auftritt, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um Druse handelt.

Eitriger Nasenausfluss ist eines der typischen Symptome der Druse. © Dr. Uwe Hörügel

Eitriger Nasenausfluss ist eines der typischen Symptome der Druse.

Als erstes befallen die Bakterien die Lymphknoten, die anschwellen und sich mit Eiter füllen. „Diese können dann abszedieren (= abtrennen/absondern) und sich nach außen, aber auch nach innen in den Rachen oder die Luftsäcke, entleeren“, erklärt Tierarzt Dr. Ingo Keiper. Die klinischen Symptome treten in der Regel 3 bis 8 Tage nach der Infektion auf. Neben diesen sehr schmerzhaften Symptomen kommt es in einigen Fällen zu einer so enormen Schwellung der Lymphknoten, dass der Kehlkopf und die Luftröhre verengt sind und die Pferde an Atemnot leiden. Um die Atemwege zu entlasten, halten die an Druse erkrankten Tiere oft Kopf und Hals gestreckt. Dr. Keiper: „Eine gefährliche Komplikation der Druse ist eine Vereiterung von Lymphknoten im Bauchraum. Dies kann dann zu Koliksymptomen, Verdauungsstörungen oder chronischer Abmagerung führen.“

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