„Gaspedal“ vs. „Kommunikationsmittel“ – der Einsatz der Gerte 1/2

Die Gertenbenutzung ist heutzutage gang und gäbe, jedoch wird kaum noch gelehrt, wie sie richtig erfolgt.

Ein Kind sitzt spannungslos auf einem Pony und will angaloppieren. Das Pony reagiert nicht, trabt gemütlich weiter. Das Kind treibt vermehrt mit dem Schenkel, haut dem Tier die Hacken in den Bauch. Keine Reaktion. Es schlägt dem Pferd mit der Gerte auf den Hintern, das Pony trabt schneller. Noch ein starker Schlag mit der Peitsche und ein lautes Schnalzen, das Tier galoppiert – und fällt wieder in den Trab. Das Kind lehnt sich nach vorne, kann die schnellen Trabtritte nicht mehr sitzen und holt aus der Not heraus noch einmal mit der Peitsche aus. Jetzt ist das Pony im Galopp, prophylaktisch bekommt es noch einen Schlag auf den Hintern, damit es gleich weiß, wer der Chef ist.

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

  • Das muss der Reiter können.
  • Wozu wird eine Gerte gebraucht?
  • So hält man die Gerte richtig.
  • Mit Gerte nie bestrafen!
  • Welche Gerte die richtige ist.

So sieht in so manchem Stall – ob Schul- oder Privatbetrieb – der Alltag aus. Sobald das Pferd nicht die gewünschte Reaktion bringt und dem Reiter die Mittel ausgehen, kommt die Gerte zum Einsatz. Dabei wird oft aber nicht reflektiert, warum das Pferd nicht springt oder der große Warmblutwallach keinen Galoppsprung ohne Gerte macht.

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