Immenhof – Abenteuer eines Sommers

Hier erfährst du alles über die Kino-Neuinterpretation des beliebten Pferdefilmklassikers!

Am 17. Januar ist es endlich so weit – das Abenteuer auf dem Gestüt Immenhof geht weiter!

Handlung

Endlich Sommer! Die Mädchen vom Immenhof freuen sich auf eine unbeschwerte Zeit.

Es gibt nur einen Haken – der Immenhof ist pleite und die Mädchen stehen unter der Beobachtung des Jugendamtes.

Dieses kontrolliert in regelmäßigen Abständen, ob sich die 23-jährige Charly (Laura Berlin) nach dem Tod des Vaters auch verantwortungsvoll um ihre minderjährigen Schwestern Lou (Leia Holtwick) und Emmie (Ella Päffgen) kümmert. Noch dazu haben die Mädchen immer wieder Ärger mit dem unfreundlichen Besitzer des Nachbargestüts, Jochen Mallinckroth (Heiner Lauterbach), und seiner arroganten Pferdetrainerin Runa (Valerie Huber).

Cagliostro geht nicht mehr in den Pferdeanhänger: Runa (Valerie Huber) und Viktor (Max von Thun) wissen nicht mehr weiter.
Charly (Laura Berlin), Emmie (Ella Päffgen) und Pony Krümel verabschieden sich von Leon (Moritz Bäckerling).

Die bekommt nämlich Cagliostro, den neuen Star unter den Rennpferden, nicht in den Griff und gibt Lou die Schuld daran.
Lou sieht nur einen Ausweg: Sie lässt sich auf einen riskanten Deal mit Mallinckroth ein, bei dem sie nicht nur ihre geliebte Stute Holly, sondern auch den Immenhof aufs Spiel setzt.

Werden die Schwestern ihr geliebtes Zuhause retten können?

Und wem wird Lou ihr Herz schenken – dem coolen YouTuber Leon (Moritz Bäckerling), der auf ihrem Hof seine Sozialstunden ableisten muss, oder dem sensiblen Matz (Rafael Gareisen), den sie seit ihrer Kindheit kennt?
Den Schwestern steht ein turbulenter Sommer mit schwerwiegenden Entscheidungen bevor…

Pferde-Casting

Ebenso langwierig wie das Casting  der Schauspieler zog sich auch die Besetzung der Pferde hin. Da sie ebenfalls richtige Hauptdarsteller im Film sind, war jede Rolle genauestens zu besetzen. Dafür wurden sehr viele Pferde angeschaut. „Die Pferde waren ein riesengroßes Thema,“ erzählt von Wietersheim. „Ursprünglich stand der ‚Immenhof’ ja für Isländer und Ponys. Damals hat dies zu einem gigantischen Trend geführt. Jeder wollte diese wunderbare Rasse.

Ich wollte das Thema Pferd universaler machen, weswegen ich mich als Regisseurin und Autorin für normale Pferde entschieden habe.

Da ich mit dem Film ja auch auf die Missstände hinweisen möchte, die es im Reit-und Hochleistungssport gibt, war das eine ganz bewusste Entscheidung.“

Die Pferde vom Immenhof in freier Natur.
Lou (Leia Holtwick) und Holly.

Holly

Holly (Djafahr) erwies sich als Glücksfall. Die Narbe über der Nase erzählt auf subtile Weise von der Verletzung, die dem Tier widerfahren ist. Der Blick ist traurig, man nimmt dem Tier das Trauma ab, unter dem es leidet.

„Wichtig für die Kamera ist jedoch auch, wie weit die Augen auseinander stehen und wie lang der Kopf ist,“

führt Pferdeexpertin von Wietersheim aus. „Wie es sich bewegt und welche Energie es vermittelt. Holly ist Lous beste Freundin. Eine Seele, auf die sie sich immer verlassen kann. Holly ist der Seismograph in Lous Leben. Sie beschützt und warnt sie.“

Cagliostro

Cagliostro als das Rennpferd muss viel Energie und Durchsetzungskraft verkörpern und einen eigenen Kopf.

„Er musste über Eleganz verfügen und einen unbeirrbaren Willen,“

führt von Wietersheim aus. Natürlich unterscheiden sich Rennpferde von unseren. Es handelt sich um eine ganz andere Rasse. Doch für Filme kann man nur Pferde nehmen, die sich trainieren lassen. Und für diese Szenen haben wir Blitz genommen. Er ist grandios. Für die Moorszene, die schwierigste Szene im Film, kam Aaron zum Einsatz. Blitz hätte das niemals gemacht. Aaron ist entspannter, nicht so ein Geschoss. Er brachte die Geduld auf, sich stundenlang für den Film ins Wasser zu begeben.“

Die Pferdeflüsterin Lou (Leia Holtwick) arbeitet mit Cagliostro, damit er wieder in den Pferdehänger geht.
Lou (Leia Holtwick) hat Cagliostro aus dem Moor befreit und bringt ihn erstmal auf den Immenhof.

Ursprünglich wollte die Regisseurin für Cagliostro einen Fuchs besetzen. Das erwies sich jedoch als zu schwierig: „Erstens haben Füchse ihren eigenen Kopf und lassen sich nur ungern etwas sagen.

Zweitens mussten wir die Pferde manchmal doubeln, also hätten wir nicht nur einen, sondern zwei Füchse finden müssen.

Das ist so gut wie unmöglich. Da ich nicht mit Farben arbeiten wollte und Blitz und Aaron alles mitbrachten, was wir für den Film benötigten, haben wir uns dann für einen Rappen entschieden.“

Für Lacher und Gefühle sorgt Pony Krümel, der schräge Liebling von allen.

Leon (Moritz Bäckerling) und Pony Krümel sind richtig gute Freunde geworden.

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