Heilströmen für Pferde 2/3

Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Körperströme und was es mit den Sicherheitsenergieschlössern auf sich hat.

Der Hauptzentralstrom

Die Quelle der Lebensenergie, die das Pferd ohne Anfang und Ende umkreist, die es bis in die tiefsten Schichten durchdringt und mit der wir es durchs Strömen immer wieder verbinden können, nannte Jiro Murai den Hauptzentralstrom. Er fließt auf der Körperunterseite vom Kopf über Hals, Brust und Bauch bis zu den Hinterbeinen und entlang der Wirbelsäule wieder hinauf bis zum Kopf.

Mit dem Hauptzentralstrom wird die universelle Energie zum individuellen Seelenfünkchen.

Aus ihm gehen alle anderen Ströme hervor, bevor sie dann später wieder in ihn einmünden, um sich zu regenerieren. Bei den anderen Strömen handelt es sich zum einen um die 12 Organströme, von denen jeder in einer einzigartigen Beziehung zu einem bestimmten Organ steht, die beiden Betreuerströme, die spiegelbildlich zueinander verlaufen und die linke und rechte Körperseite „betreuen“ und schließlich noch die Vermittlerströme, die die beiden Körperhälften miteinander verbinden.
Der Hauptzentralstrom verläuft auf der Mittellinie des Pferdekörpers nach hinten bzw. vorne. Seine Hauptaufgabe besteht in der Energieversorgung, der Stärkung der Wirbelsäule und der Harmonisierung des endokrinen Systems.

In den untenstehenden Bildern sehen Sie die Kurzversion des Hauptzentralstroms:

Die Betreuerströme

Die Vermittlerströme

Links und rechts neben dem mittig verlaufenden Hauptzentralstrom verlaufen die beiden Betreuerströme. Sie entstehen aus dem Hauptzentralstrom, indem sich dieser am unteren Ende der Wirbelsäule in zwei Ströme teilt und auf der Innenseite der Beine nach unten fließt.
An der Innenseite der Knie werden die beiden Energieströme zu den Betreuerströmen, die jeweils eine Körperhälfte „betreuen“ und die 26 Sicherheitsenergieschlösser entstehen lassen.
Die Betreuer versorgen die beiden Körperseiten mit Energie und entschlacken sie. Sie harmonisieren sämtliche Rückenbeschwerden und unterstützen die Heilung von Knochenbrüchen, Verdauungs- und Atembeschwerden.

Sie sind untrennbar mit den Betreuerströmen verbunden und…

…haben wie der Name schon ahnen lässt, die Aufgabe zu vermitteln.

So harmonisieren sie die Energie der beiden Betreuerströme untereinander, bringen ihre Energie mit der des Hauptzentralstroms ins Gleichgewicht und tragen Sorge dafür, dass alle Organströme sich immer wieder im Hauptzentralstrom revitalisieren können.

Sicherheitsenergieschlösser

Ist ein Pferd ständigem Stress ausgesetzt, verschließen sich die Energieschlösser, um das Tier vor einer Überlastung zu schützen.

Beim Heilströmen konzentrieren wir uns auf spezielle Areale am Körper, die vergleichbar den Akupunkturpunkten sind. Nicht umsonst wird das Heilströmen auch als „Akupunktur ohne Nadeln“ bezeichnet. 
Mary Burmeister gab diesen Arealen den Namen Safety Energy Locks, was eins-zu-eins ins Deutsche übersetzt wurde, weshalb wir hier und heute von Sicherheitsenergieschlössern (SES) sprechen. Während die Energie wie das Wasser in einer Flußlandschaft durch den gesamten Körper bis hin zur allerkleinsten Zelle zieht, passiert sie diese Schlösser. Wird ein Pferd anhaltendem Stress ausgesetzt, verschließen sich diese, ganz ähnlich den Sicherungen im Sicherungskasten, die immer dann rausfliegen, wenn das System überlastet ist. So schützen sie das Tier vor unverhältnismäßiger Belastung, indem sie den Energiekreislauf einfach unterbrechen.

Durch sanftes Halten oder Berühren der SES bringen wir sie wieder in Fluss.

Hier kommen Sie zu Teil 1: Heilströmen für Pferde 1/3

Im dritten Teil erfahren Sie mehr über die Strömtafeln und die Organströme!

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