Hillbury Trense „Pegasus“ im Test

Eigenes Design und Verwendung von robustem Rinds- und softem Elchleder – doch wie bewährt sich die Trense im Alltagsgebrauch? Wir haben den Test gemacht!

Trense mit englischem Reithalfter inkl. Elchleder-Zügel

Die Produktvorstellung

Das Rindsleder des Trensenzaums stammt aus einer handwerklichen Ledermanufaktur in Skandinavien, die sich auf die pflanzliche Gerbung von Leder spezialisiert hat. Daher ist das Leder frei von Chrom und synthetischen Gerbstoffen, die in Verbindung mit Schweiß oftmals Allergien auslösen können. Um die empfindlichen Stellen am Kopf zu schonen, sind der Nasen-, Stirn- und Genickriemen mit weichem Elchleder und einer Moosgummi-Polsterung unterfüttert.
Das anatomisch geschnittene Genickstück wird aus einem Riemen gefertigt und an den Ohren etwas zurück geschnitten. Um keinen zusätzlichen Druck auf den ersten Halswirbel des Pferdes auszuüben, ist die Trense in den weich gepolsterten Genickriemen eingearbeitet. Empfindliche Pferde fühlen sich mit dem Komfort-Genickstück sichtlich wohler.
In der Größe Pony sind sowohl der Stirn- als auch der Nasenriemen schmaler geschnitten.
Passend zu der Trense Pegasus können die Elchleder-Zügel in der Wunschlänge gewählt werden.

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Unser Testergebnis

Hier sieht man die Unterfütterung des Stirnriemens mit einer Moosgummi-Polsterung und weichem Elchleder.

Bereits das tägliche Handling der Trense wird mit „sehr gut“ bewertet. Die Zügel lassen sich durch das weiche Leder sehr leicht an- und abschnallen. Auch die übrigen Verschlüsse der Trense sind gut zu öffnen und schließen, was bei anderen Trensen meist nicht der Fall ist.
Die Größe des Trensenzaums sowie die Länge der Zügel stimmen optimal mit den Angaben überein, was eine Bestellung vereinfacht.
Die hohe Qualität des Leders und die Verarbeitung der Trense werden mit „sehr gut“ bewertet. Hier zahlen sich die sorgfältige Handarbeit und das hochwertige Material aus. Besonders schön sehen auch die hellen Kontrastnähte und die Emplem von Hillbury auf dem Kopfstück aus. Der Griff der Elchleder-Zügel ist „wunderbar weich“. Die Zügel gleiten durch die Hand, sind aber dennoch griffig, was vor allem beim Nachgeben wichtig ist.

Die Trense sitzt auch bei längerem Gebrauch wie angegossen, ohne zu verrutschen.

Bei der Reinigung genügt es bereits kurz mit einem Feuchttuch über das Leder zu streichen, um es von Staub oder Sand zu befreien. Das Lederpflegemittel sollte generell äußerst sparsam verwendet werden.
Ob das Pferd durch das anatomische Kopfstück der Hillbury Trense entspannter

lief als zuvor, konnte nicht eindeutig festgestellt werden. Das Genickstück passt sich jedoch sehr schön an den Kopf und die Ohren an.
Hervorzuheben ist auch, dass der Stirnriemen ausreichend groß ist, was bei vielen Trensen meist nicht der Fall ist.

Das Fazit

Insgesamt wird die Trense „Pegasus“ mit „sehr gut“ bewertet. Der Trensenzaum und die Elchleder-Zügel sind äußerst hochwertig verarbeitet und das Leder sehr weich und angenehm.

Auch optisch ist sie ein absoluter Hingucker!

Hervorgehoben wird auch, dass die Trense KEINEN Sperriemen besitzt, was im Handel nicht oft zu finden ist.

Die Trense ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen!

Die Zügel aus Elchleder sind besonders weich und optimal zum Reiten geeignet.

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