Westerndisziplin Hunter under Saddle

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Hunter under Saddle

▶ | Zugegeben es sieht schon etwas komisch aus, wenn die Reiter mit englischer Ausrüstung auf ihren Quarter Horses sitzen. Was steckt also dahinter?

Das gibt es hier für dich

Info

Wir stellen dir die Westerndisziplin Hunter under Saddle vor. Auf was bei dieser Klasse besonders Wert gelegt wird und wie die Ausrüstung des Pferdes und die Kleidung des Reiters aussehen müssen, erfährst du hier.

Medien

Film (… Min.)

In den USA sind diese Klassen schon seit Längerem sehr beliebt, in Deutschland und Italien sind sie stark im Kommen: Die Englisch-Reitklassen im Westernsport. Insbesondere Hunter under Saddle und Hunt Seat Equitation, freuen sich steigender Beliebtheit. Die Klasse Hunter under Saddle hat ihren Ursprung in dem Jagdreiten in England. Aus diesem Grund sind auch Kleidung, Ausrüstung und Gänge danach ausgelegt.

Westernpferde in englischer Ausrüstung

Bei dieser Klasse handelt es sich um eine Gruppenklasse. Das Quarter Horse wird mit englischer Ausrüstung vorgestellt und auch der Reiter muss dementsprechend gekleidet sein. Genau wie bei der Western Pleasure, wird auch bei der Hunter under Saddle nahe am Hufschlag geritten. Tempo und Richtung werden durch den Richter vorgegeben.

Westerndisziplin Hunter under Saddle: Der korrekte Sitz spielt bei dieser Disziplin eine große Rolle.

Der korrekte Sitz spielt bei dieser Disziplin eine große Rolle.

Entstehung

Die Disziplin hat sich ursprünglich aus der Jagdreiterei in England entwickelt – daher hat sie auch ihren Namen. Wie bei allen Westerndisziplinen ist auch die Hunter under Saddle aus einer „Gebrauchsreiterei“ heraus entstanden. Die Grundidee dieser Disziplin ist der korrekte Sitz, der als Basis für das spätere Springen dient. Nur wenn der Reiter ausbalanciert auf seinem Pferd sitzt, wird er auch problemlos Sprünge überwinden können.

Es geht um den Stil

Sowohl bei der Hunter under Saddle als auch bei den Westernreitklassen Horsemanship, Western Riding, Trail, Showmanship at Halter sowie der Pleasure liegen das Hauptaugenmerk auf einem guten Sitz und korrekter Hilfengebung. Diese sind bedeutende Kriterien für das Erreichen einer hohen Punktzahl und entscheiden über den Sieg oder eine gute Platzierung.

Westerndisziplin Hunter under Saddle: Im Trab muss der Reiter leichttraben. Wann er hierbei aufstehen und sich setzen muss, sollte er im Gefühl haben.

Im Trab muss der Reiter leichttraben. Wann er hierbei aufstehen und sich setzen muss, sollte er im Gefühl haben.

Bei Hunter under Saddle wird immer leichtgetrabt. Wichtig ist hierbei auf dem richtigen Fuß aufzustehen, also immer dann, wenn das äußere Vorderbein nach vorne geht. Hierbei soll der Reiter spüren, wann er aufstehen muss und weiter vorwärtsschauen.

Ein ständiger Blick nach unten, auf die Schulter des Pferdes, wird negativ bewertet.

Zudem soll das Pferd während der Prüfung nicht davonstürmen oder sich auf das Gebiss legen. Die Kondition des Pferdes wird vom Richter mit 80% bewertet, das Exterieur mit 20%.

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