Klassische Arbeit an der Hand – Übergänge

Übergänge sind an der Hand zunächst nicht ganz einfach, doch sie bereiten das Pferd auf andere Übungen vor.

Gute Übergänge sind das Salz in der Suppe – auch an der Hand. Denn sie bereiten andere Übungen vor und machen das Pferd sensibel auf die Hilfen.

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

  • Schritt-Trab-Übergänge,
  • so gehts!,
  • Schaukeln,
  • so geht’s!
  • Was kann falsch laufen?
  • Unsere Expertin: Leonie Bühlmann.

Schritt-Trab-Übergänge

Schritt-Trab-Übergänge hören sich zunächst einfach an, sind aber vor allem anfangs gar nicht so simpel. Vor allem Pferde, die noch am Anfang ihrer Ausbildung sind, können sich damit schwer tun. Die Schwierigkeit besteht vor allem darin, dass die Pferde sich auf das Tempo des Menschen anpassen müssen – da viele von Natur aus aber natürlich schneller traben, kann schon das zur Herausforderung werden. Deshalb ist es wichtig, vorher im Schritt schon konsequent zu üben, dass der Vierbeiner an der Schulter des Menschen bleiben soll, ohne zu überholen oder zu rempeln.

Beginnen Sie mit kurzen Übergängen – wenige Trabtritte reichen zu Anfang aus. Je öfter Sie diese üben werden Sie merken, wann Ihr Pferd auch längere Strecken traben kann.

So geht’s!

Zum Antraben verwenden Sie ein Stimmkommando, welches Sie auch sonst zum Antraben an der Longe o.Ä. verwenden. Manchen Pferden reicht das schon, bei anderen müssen Sie zusätzlich zu Anfang ein wenig die Gerte erheben oder sogar die Hinterbacke touchieren.

Versuchen Sie jedoch, so wenig Hilfen wie möglich zu verwenden und nur zu steigern, wenn das Pferd gar nicht reagiert.

So können Sie von Anfang an auf feine Hilfen bauen. Zum Durchparieren beginnen Sie wieder mit einem dem Pferd bekannten Stimmkommando und lassen gleichzeitig die Hand anstehen. Doch Vorsicht: Damit ist nicht gemeint, dass Sie die Zügel nach hinten ziehen, sondern Sie lassen das Pferd „in die Hand hinein laufen“. Sobald das Pferd langsamer wird und Ansätze zum Durchparieren zeigt, werden Sie mit der Hand wieder weicher und nachgiebiger, damit dem Vierbeiner klar wird: „Alles richtig gemacht!“

Achtung: Bitte „traben“ Sie nicht mit! Beschleunigen Sie Ihre Schritte oder verlängern Sie diese – sobald Sie jedoch anfangen zu joggen, wird Ihre Hand unruhig, wackelt im Pferdemaul umher und stumpft dieses gegen feine Zügelhilfen ab.

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