Longieren 1/3 – Kappzaum

Wir zeigen Ihnen im ersten Teil unserer Serie „Longieren: Hilfzügel richtig einsetzen“ zusammen mit Ausbilderin Sabine Ellinger welche Bedeutung das Longieren vor allem für junge Pferde hat anhand der Ausbildungsskala der FN. Zusätzlich gehen wir auf den Kappzaum und seine Wirkung ein.

Seinem Ursprung nach ist der Pferdekörper nicht dafür ausgelegt, Lasten zu transportieren oder einen Menschen zu tragen. Die gesundheitlich korrekte Vorwärts-Abwärts Bewegung bei Pferden ist somit das A und O, um das Reitergewicht, ohne negative Auswirkungen auf die Biomechanik, ausbalancieren zu können. Ausbinder bzw. Hilfszügel sind Hilfsmittel, mit denen Pferde lernen sollen, eine gesundheitlich richtige Anlehnung an das Gebiss zu suchen, dem Gegendruck entspannt nachzugeben und die so nötige korrekte Hals- und Rückenwölbung zu erlangen.

In der Pferdeszene sind Ausbinder jedoch umstritten. Die einen schwören auf ihre Wirkung, die andern verfluchen sie. Viele empfinden sie als zu starr. Sie würden beim Pferd eine unnatürliche Haltung und damit Verspannungen hervorrufen und die Tiere in ihrer Losgelassenheit beeinflussen – gehören zu den häufigsten Vorwürfen. Ob man Ausbinder tatsächlich braucht, ist von dem Ausbildungsstand des Pferdes abhängig.

Wir stellen zwei Hilfszügelarten vor: Das Chambon und den Dreieckszügel, auch Wiener Zügel genannt. Die bekannte Pferdeausbilderin Sabine Ellinger erklärt uns die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ausbindeart und zeigt, welchen Wirkungsgrad sie tatsächlich haben. Außerdem geht sie ausführlich auf den Kappzaum ein.

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