Mikes Blog: Die ewige Problematik – Männlein vs. Weiblein

Michael Geitner macht sich ab und zu mal Gedanken – und rechnet ab.

Männer und Frauen sind verschieden, spätestens seit Mario Barth wissen wir das. Frauen sind zickig und reden viel, Männer sind pragmatisch und nehmen alles mit einem Schulterzucken hin. Das lässt sich 1:1 auf Pferde übertragen. Echt! Spätestens in der Rosse ist jeder Stutenbesitzer mit den Nerven am Ende: Die Dame findet den Nachbarn toll, schnuppern, ah, doch nicht toll, so ein Blödmann; auf reiten hab ich heute keinen Bock, igitt ein Sattel, aber rennen ist toll, juhu, Vollgas! So oder so ähnlich gestaltet sich der ganze Tag. Und wehe, man erdreistet sich, die Königin der Seitengänge beim Travers zu korrigieren! Geht gar nicht!
Die Wallachreiter haben da weniger Probleme. Wenn der Fridolin sich nicht benimmt, kriegt er Ärger und akzeptiert das einfach. Fertig. Da kann man nur die Pferdebesitzer bemitleiden, die sich genau aus diesen Gründen einen Wallach gekauft haben – der nicht umsonst beim Vorbesitzer den Spitznamen „Dramaqeen“ trug.