Mustang Makeover 2017 – Ernst-Peter Frey 3/4

Ein paar Wochen sind vergangen. Die scheue Stute von Ernst-Peter Frey zeigt langsam Vertrauen in den Menschen.

Seit dem letzten Besuch bei Ernst-Peter Frey und seiner Mustangstute sind ein paar Wochen vergangen. Seit einiger Zeit lässt die scheue Stute immer mehr zu und akzeptiert es sogar, dass der Trainer ohne Hilfsmittel aufsitzt. Ernst-Peter Frey versucht bei seiner Arbeit, so viel wie möglich auf die freiwillige Mitarbeit der Stute zu setzen und ohne Zwang auszukommen, wenn es geht. Das dauert zwar länger, dafür ist die Basis zwischen Reiter und Pferd eine andere, zwanglosere, partnerschaftlichere. Dabei greift der Trainer gerne auf die Mitarbeit eines schon erfahrenen Pferdes zurück: Als Übersetzer macht er sich die älteren Vierbeiner zu Nutze, indem er der Mustangstute an ihnen vermeintlich schreckliche Dinge demonstriert. z.B. Fliegenspray. Als Ernst-Peter Frey merkt, dass das für die Stute ein Problem ist nimmt sich ein anderes Pferd zu Hilfe das ihr zeigt, dass von dem Spray keine Gefahr ausgeht.

Das Arbeiten des Mustangs von einem anderen Pferd aus hat zudem noch weitere Vorteile:

  • Das eigene Pferd dient durch die Körpersprache als Übersetzer: Der Reiter positioniert zwar das Pferd, dieses kann durch seinen Körperausdruck aber einem anderen Pferd sehr viel mehr mitteilen, als ein Mensch.
  • Man kopiert das Herdenverhalten der Pferde und macht es sich zu Nutze – die Pferde sehen auch den Menschen als Chef an.
  • Als Mensch lernt man sehr viel über die Körpersprache und das Verhalten von Pferden.

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