Mustang Makeover 2018 – Ankunft der Mustangs

Am Flughafen in Frankfurt kam Ende April eine besondere Fracht an – amerikanische Mustangs.

Am 22. April war es endlich so weit: 22 Mustangs warteten in der Lufthansa Animal Lounge darauf von ihren Trainern abgeholt zu werden. Doch bevor es mit dem Verladen losging, richteten die Veranstalter noch ein paar Worte an die Medienvertreter und die Trainer. Silke Strussione, die die Pferde schon ein wenig kennengelernt hatte und auch beim Flug dabei war, klärte die Trainer über die Eigenschaften ihrer Schützlinge auf. Tag 4357 beispielsweise, der von Luuk Teunissen trainiert wird, lässt sich nur sehr schwer halten, wenn er in Aufregung ist –

„no one can hold him“

zitierte Silke Strussione die Mitarbeiter aus den USA. Einige der Pferde neigen unter Druck zum Treten oder Beissen oder zu kopfloser Flucht, ein Selbstschutz, der in der WIldnis überlebensnotwendig ist. Viele jedoch sind erst einmal unauffällig – ganz individuelle Charaktere eben, die unterschiedlich auf den Kontakt mit Menschen reagieren. Deshalb verdeutlichte Silke noch einmal, wie vorsichtig mit den unerfahrenen Pferden gearbeitet werden muss.

Zudem mahnte die Veranstalterin noch einmal zur Vorsicht:

Diese Pferde sind noch sehr wild, können lediglich am Strick geführt, jedoch kaum angefasst geschweige denn in einer fremden Umgebung eingefangen werden.

Deshalb war es ihr besonders wichtig, dass die Pferde bei der Ankunft in ihrem neuen Zuhause keinesfalls im Hof o.Ä. ausgeladen, sondern mit dem Hänger direkt in ihren Paddock gebracht werden, sodass keinerlei Gefahr eines Ausbruchs besteht und die Pferde sich unnötig aufregen müssen.
Damit das Verladen der Tiere möglichst schnell erfolgen konnte, sollten nur erfahrene Hängerfahrer die Anhänger ans Tor fahren – gar nicht so einfach, hier musste bis auf wenige Zentimeter genau rangiert werden! Das Verladen der darauf sehr gut vorbereiteten Mustangs war oft schneller abgeschlossen, als das Rangieren der Hänger. Auf diese Weise dauerte es pro Mustang nur etwa 15 min, bis das Tier im Hänger war und die Reise in seine neue Bleibe antreten konnte.

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