Mustang Makeover 2018 – Die Richter

Wir stellen euch die Richter beim diesjährigen Mustang Makeover vor.

Die Jury des Mustang Makeover 2018 besteht aus: Dr. Vivian Gabor, Alexandra Edinge, Juan Vendrell und Madison Shambaugh.

Erfahren Sie in den Interviews mehr über die vier Richter!

Dr. Vivian Gabor

1. Stell dich zu Beginn bitte einmal kurz vor – wer bist du, woher kommst du und seit wann arbeitest du schon mit Pferden?

Mit Pferden habe ich schon seit meiner Kindheit zu tun. Zunächst klassisch angefangen, bin ich der Jugend in den Western Turniersport eingestiegen und mit meinem Criollo viele Jahre bis hin zu den deutschen Meisterschaften geritten.

Inzwischen kann ich mich keiner Reitweise mehr zuordnen, da ich in jeder Reitweise Pferde und Menschen zum pferdegerechten Training und Umgang ausbilde.

Von der wissenschaftlichen Seite her habe ich Biologie und Pferdewissenschaften studiert. Ich habe mich immer mehr auf das Lernverhalten der Pferde spezialisiert und in diesem Bereich auch promoviert. Ich bin immer noch in den Pferdewissenschaften an der Uni Göttingen tätig zusätzlich zu meiner lehrenden Tätigkeit in unserem Ausbildungszentrum und deutschlandweit auf Lehrgängen.

2. Auf was legst du in der Pferdeausbildung besonderen Wert?
Mir ist es besonders wichtig fundiertes Wissen aus der Forschung mit dem guten Körpergefühl des Menschen zu verbinden und somit ein pferdegerechtes Training zu schaffen. Wir haben mittlerweile viele Kenntnisse aus der Forschung über die Psychologie und das Lernverhalten der Pferde, dies muss meiner Meinung nach noch viel mehr FÜR das Pferd genutzt werden. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen ein privates Institut zu Gründen: IVK -Institut für Verhalten und Kommunikation. Hier lehren Dozenten aus der Praxis und aus der Wissenschaft mit dem Hintergrund Pferde und Menschen fundiert auszubilden.

3. Wie empfandest du deine Teilnahme beim Mustang Makeover im letzten Jahr?
Es war eine unglaublich interessante Zeit. Ich habe viel von der Mustangstute gelernt und meine Sichtweise für die Pferdeausbildung nochmals erweitert. Es war eine ganz besondere Erfahrung mit diesem Pferd doch ganz anders zu arbeiten als mit den bisherigen Jungpferden, mit denen ich zu tun hatte. Es war so eindrücklich, dass ich ein Buch darüber geschrieben habe, was jetzt im Juli erscheint mit dem Titel: „Vom Wildpferd zum Reitpferd – Meine Begegnung mit einem Mustang“.

4. Kannst du deine Erfahrungen von der Teilnahme nun auch als Richterin nutzen?
Ich kann mich in die Teilnehmer gut hineinversetzen und kann die Erfahrungen ihrer letzten Monate nachempfinden. Ich weiß was mit diesen Pferden alles möglich ist, aber auch, dass die Ausbildung viel Feinfühligkeit und Klarheit mit sich bringen muss.

Diese Pferde sind besonders und dies habe ich selbst miterlebt.

5. Was bedeuten die wilden Pferde für dich?
Die Begegnung mit der Mustangstute letztes Jahr hat meine Sichtweise auf manche Dinge in der Ausbildung und im Verhalten auch unserer Hauspferde verändert. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Möglichkeit hatte diese intensiven Erfahrungen zu machen. Dies Erfahrungen und auch die Emotionen, die mit diesem Projekt verknüpft waren, werde ich nicht mehr vergessen. Ich bin der vollsten Überzeugung, dass diese Pferde eine Chance verdienen ein gutes Leben zu führen und dass wir ihnen dabei helfen können und müssen.

6. Wie bist du dazu gekommen, bei der diesjährigen Mustang Makeover Challenge zu richten?
Da mir wegen anderen Projekten nicht möglich war erneut als Trainerin mitzumachen, kamen wir gemeinsam zu dem Schluss, dass es sinnvoll wäre als „Ehemalige“ die Erfahrung und das Wissen des letzten Jahres als Richterin einzubringen.

7. Auf was wirst du bei den Challenges besonders achten?
Als Verhaltenswissenschaftlerin und Trainerin mit Schwerpunkt Kommunikation werde ich besonders…

…auf die Psyche des Pferdes und das Zusammenspiel von Mensch und Pferd achten.

Verhält sich das Pferd aufgeschlossen und neugierig und wie aufmerksam ist es auf seinen Menschen? Setzt der Trainer seine Signale adäquat und hilft er seinem Pferd in diesem Moment?

8. Auf was legst du besonderen Wert beim Richten?
Da ich einige der Trainer als Kollegen gut kenne, werde ich meine Objektivität und klare Sicht auf den Moment, den ich sehe, fokussieren. Ich habe eine klare Vorstellung wie Mensch und Pferd miteinander agieren sollten und diese werde ich neutral und im Sinne des Pferdes bewerten.
Pferdegerechtheit im Sinne der Psyche und der Physis des Pferdes ist das, was ich als Richterin sehen möchte.

9. Was sollten die Mustangs in der Zeit bei ihren Trainern auf jeden Fall gelernt haben?
Für ein Pferd, welches unsere menschliche Umgebung noch nicht kennt, halte ich es für sehr wichtig, dass es auf uns und unsere Umgebungsreize vorbereitet wird: Gebäude, Anbinder, unsere Signale und Berührungen. Um das Leben der Mustangs hier möglichst stressfrei zu gestalten, müssen wir ihnen zeigen, dass wir sie sicher durch alle neuen Situationen leiten können, auch wenn diese zunächst Skepsis auslösen. Den Menschen als positive Leitfigur anzusehen, halte ich dabei als wichtige Grundlage. Dies sind aber auch Dinge, die nach und nach wachsen müssen und auch mit dem neuen Besitzer des Mustangs weiter erarbeitet werden sollten.

Mehr Informationen zu Dr. Vivian Gabor gibt es hier.

Alexandra Edinge

1. Stell dich zu Beginn bitte einmal kurz vor – wer bist du, woher kommst du und seit wann arbeitest du schon mit Pferden?
Vor über 40 Jahren hatte ich meinen ersten Kontakt zu Pferden.

Seither verbindet mich mit diesen Tieren eine tiefe Leidenschaft.

Vor rund 20 Jahren kaufte ich mir mein erstes eigenes Pferd und entdeckte das Westernreiten. Angeregt durch den Umgang mit den Pferden beim „Horsemanship“ wollte ich nicht nur die reiterlichen Disziplinen immer besser beherrschen, sondern vor allem das Pferd in seiner Komplexität verstehen lernen. 2014 begann ich das Studium zur Pferdeverhaltenstherapeutin, welches ich 2016 erfolgreich abgeschlossen habe. Seitdem gebe ich mein Wissen und meine Erfahrungen in Theorie und Praxis an Pferdehalter und Reiter weiter.

2. Auf was legst du in der Pferdeausbildung besonderen Wert?
Mein täglicher Ansporn ist es, Pferde „in ihrer Welt“ besser verstehen zu lernen. Mein Wissen über das Verhalten, die Bedürfnisse dieser so selbstlosen, sozialen und nicht zuletzt wunderschönen Lebewesen zu vertiefen, ist mein immer währendes Bestreben. Gewalt im alltäglichen Umgang und im Training mit den Tieren den Rücken zuzuwenden und sich auf Zeit, Geduld und Kommunikation zu besinnen, ist der Anspruch an mich selbst. Diese Leitgedanken möchte ich an alle interessierten Pferdefreunde weitervermitteln. Gerne stelle ich mich in meiner Arbeit mit ihnen der

Herausforderung, die verschiedenen Aspekte einer Pferd-Mensch-Beziehung wie Haltung, Ernährung, Reitweise, etc. in Einklang zu bringen. In meiner Arbeit stehe ich für einen ganzheitlichen Therapieansatz, der nicht nur auf die Optimierung äußerer Bedingungen zielt, sondern über Bindungs- und Vertrauensarbeit das Erlangen von „Harmonie“ ermöglicht – einem der schönsten Gefühle überhaupt.
Meine Arbeit mit Pferden und ihren Haltern steht unter dem Motto „die Würde im Blick“. Denn dafür setze ich mich ein: Ein freudvolles, harmonisches und würdiges Miteinander von Pferden und ihren Menschen.

3. Hattest du bisher schon Kontakt und/oder Erfahrungen mit Mustangs?
Kontakt ja, wirkliche Erfahrung nein.

4. Was bedeuten die wilden Pferde für dich?
Die Bedeutung der wilden Pferde für mich ist folgende: Es wird geboren und wächst auf wie es Mutter Natur für das Pferd vorgesehen hat. Genau diese Natürlichkeit welches das wilde Pferd dadurch bekommt, ist so besonders für mich. Das erste gegenüberstehen, das beobachten und berühren eines wilden Pferdes ist ein sehr emotionaler Moment. Dieses absolute natürliche Pferd hat eine besondere Anziehungskraft und Energie auf mich.

5. Wie bist du dazu gekommen, bei der diesjährigen Mustang Makeover Challenge zu richten?
Ich habe letztes Jahr schon gerichtet. Der Veranstalter arbeitet sehr pro Pferd. Dieses zeigte er deutlich an der Auswahl der unterschiedlichen Pferdeprofis, die er als Jurymitglieder einsetzt.

6. Auf was wirst du bei den Challenges besonders achten?
Das Verhalten der Pferde während der drei Tage.

Mein Motto „die Würde im Blick“ ist mir bei dem Umgang mit Pferden sehr wichtig.

Dies wird in meine Bewertung natürlich immer mit einfließen.

7. Auf was legst du besonderen Wert beim Richten?
Auf die Harmonie der Arbeit mit dem Pferd und die Umgangsformen der Trainer mit den Pferden.

Wie bereitwillig löst das Pferd die an ihn gestellten Aufgaben.

8. Was sollten die Mustangs in der Zeit bei ihren Trainern auf jeden Fall gelernt haben?
Dem Trainer, den Menschen und seinem neuem Lebensraum zu vertrauen.

9. Könntest du dir vorstellen selber einen Mustang zu ersteigern/kaufen?
Ja klar kann ich mir das vorstellen 😃

Hier finden Sie mehr Informationen über Alexandra Edinge.

Juan Vendrell

1. Stell dich doch bitte einmal kurz vor – wer bist du, woher kommst du und seit wann arbeitest du schon mit Pferden?

Ich komme ursprünglich aus Spanien, aber lebe seit 11 Jahren in Texas. Ich trainiere Pferde und gebe Horsemanship- Kurse auf meiner Ranch in Texas, den USA, Südamerika und Europa. Mit sechs Jahren begann ich in der spanischen Reitweise (“Doma Vaquera”) zu reiten.
Seit Anfang der neunziger Jahre beschäftige ich mich mit Horsemanship und hatte Glück von Horsemen wie Alfonso Aguilar, Buster McLaury, Mike Sears, Chris Cox, Martin Black und Craig Cameron lernen und mit ihnen arbeiten zu können. Ich bilde mich weiterhin regelmässig fort. In Texas arbeite ich mit der Charity Organisation True Blue Animal Rescue zusammen.

Außerdem bin ich regelmässig bei Messen und Events weltweit dabei, wie z.B. bei der Equitana, beim Global Equus in Brasilien oder der Horsemen’s Re-Union in Kalifornien 2013 und 2014, bei der 20 der besten Horsemen aus verschiedenen Ländern mit 40 Jungpferden arbeiteten. Mein Buch über Horsemanship ist auf Deutsch bei Kosmos erschienen. Aktuell gebe ich ausserdem Kurse für die Universität in Vic und die autonome Universität in Barcelona (UAB).
Neben der Arbeit mit Jung- und ‚Problempferden‘ liegt mein Schwerpunkt auf der Arbeit mit Reitern, die schlechte Erfahrungen überwinden oder mit mehr Selbstvertrauen reiten wollen.

2. Auf was legst du in der Pferdeausbildung besonderen Wert?
Es ist mir sehr wichtig, Kommunikation mit dem Pferd herzustellen und Verständnis, Vertrauen und Respekt zu entwickeln, so dass ich es, wenn nötig, unterstützen und ermutigen kann und es keine Probleme hat, sich in die Richtung zu bewegen, in die ich möchte.

Ich glaube, dass das wichtigste im Pferdetraining ist, dieses Gefühl zwischen Pferd und Mensch zu entwickeln.

Ausserdem glaube ich, dass es die Verantwortung der Person ist, das Pferd jeden Tag besser zu machen und sein Vertrauen in die Person zu verstärken.

3. Hattest du bisher schon Kontakt und/oder Erfahrungen mit Mustangs?
Auf meiner Ranch in Texas arbeite ich regelmäßig mit Mustangs. Ich habe 2011 als erster europäischer Trainer beim Supreme Extreme Mustang Makeover in Fort Worth, Texas teilgenommen und 2012 hat meine Frau Ira beim Makeover teilgenommen und ich habe den Mustang beim Mustang Gathering vorgestellt.

4. Was bedeuten die wilden Pferde für dich?
Wildpferde symbolisieren den Geist der Pferde. Sie zeigen deren echten, natürlichen Instinkte. Wie kraftvoll, stark und sensibel sie sein können. Sie sind es gewohnt, in der Wildnis zu überleben und sind in der Lage sich an jede neue Situation anzupassen, wenn ihnen diese auf klare und verständnisvolle Art und Weise präsentiert wird.
Wildpferde sind die ultimativen Lehrer für Pferdeverhalten. Sie zeigen uns, was wir wissen und was wir nicht wissen, solange wir zuhören. Der Selbsterhaltungstrieb ist sehr ausgeprägt in Mustangs. Dadurch ist die Arbeit mit ihnen eine grossartige Gelegenheit zu lernen und unser Horsemanship zu verbessern. Sie sind der ‘Real Deal’.

5. Wie bist du dazu gekommen, bei der diesjährigen Mustang Makeover Challenge zu richten?
Ich war schon letztes Jahr als Richter dabei. Das Makeover ist für mich ein sehr interessantes Event, somit habe ich sofort zugesagt, als ich gefragt wurde, einer der Richter zu sein.

Es ist für mich eine Ehre dabei sein zu dürfen und ich bin schon auf dieses Jahr gespannt.

6. Auf was wirst du bei den Challenges besonders achten?
Ich werde darauf achten, inwiefern der Trainer/Reiter das Pferd durch jeden Schritt des Prozesses ermutigen und unterstützen kann, anstatt nur auf ein Endergebnis aus zu sein. Ich würde gerne ein motiviertes Pferd sehen und einen Trainer, der auf dem Weg jeden Versuch des Pferdes belohnt. Ich würde gerne einen Trainer sehen, der dies versteht und weiss, wie er dem Pferd helfen kann, den richtigen Weg zu finden. So kann das Pferd seine Aufgabe bestmöglich ausführen.

7. Auf was legst du besonderen Wert beim Richten?
Für mich ist es sehr wichtig, dass der Trainer dem Pferd erlaubt Entscheidungen zu treffen, zu lernen und den Zweck darin, worum er es bittet zu sehen. Ausserdem würde ich gerne sehen, dass der Trainer/Reiter dem Pferd Gefühl und Unterstützung geben kann und das Pferd wissen lassen kann, dass es einen richtigen Versuch während des Prozesses macht. Ich denke, dass es sehr wichtig ist das

Selbstvertrauen des Pferdes aufzubauen und nicht nur eine bestimmte Übung oder ein Manöver zu schaffen. Wenn das Pferd etwas das Gefühl hat, in Schwierigkeiten zu sein, würde ich gerne sehen, dass es zum Trainer schaut für Komfort oder eine Lösung. Gerade Vorwärtsbewegung ist auch ein wichtiger Indikator von Vertrauen beim Pferd.

8. Was sollten die Mustangs in der Zeit bei ihren Trainern auf jeden Fall gelernt haben?
Sie sollten gelernt haben zu reagieren, wenn man versucht die verschiedenen Teile ihres Körpers zu kontrollieren. Ich würde es gerne sehen, dass sie sich einfach einfangen lassen, die Trainer sie ohne Widerstand führen können und dass sie beim Putzen, Satteln und Auf-und Absteigen ruhig stehen können. Ausserdem würde ich es gerne sehen, dass sie am losen Zügel geritten werden, im Schritt, und weich und entspannt in den Trab übergehen. Das Pferd sollte auch ruhig und weich angaloppieren. Es sollte Seitwärtsbewegung verstehen und anhalten, ohne an den Zügeln zu ziehen. All dies jeweils so gut es geht, denn jedes Pferd ist anders. Wenn ich einen Aspekt besonders unterstreichen sollte, wäre dies, dass das Pferd lebendig und motiviert gerade vorwärts geht. Vertrauen, gegenseitiger Respekt und Disziplin sind in der ersten Zeit ausschlaggebend. Ein weiterer grundliegender Aspekt, dessen man sich bewusst sein sollte, ist jederzeit zu erkennen, worauf die Aufmerksamkeit des Pferdes gerichtet ist. Der Trainer ist vollkommen dafür verantwortlich all dies zu erreichen. Die meisten dieser Dinge können vielleicht simpel oder einfach erscheinen, aber ich denke, dass sie die Grundlagen für gutes Horsemanship sind.

Juan bei einem Kurs in Spanien.

9. Könntest du dir vorstellen selber einen Mustang zu kaufen/ersteigern?
Für alle die, die in Europa leben, ist es eine einmalige Chance, einen Mustang zu erwerben. Diese Pferde sind sehr speziell mit einzigartigen Eigenschaften.

Mehr Informationen über Juan Vendrell gibt es auf seiner Website.

Madison Shambaugh „Mustang Maddie“

Maddie’s Interview gibt es unverfälscht auf Englisch

1. Just introduce yourself – who are you, where are you from and since when do you work with horses?
My name is Madison Shambaugh, but I earned the nickname “Mustang Maddy” from my work with wild horses. I am from southwest Colorado, United States. I began riding seriously at age 5 or 6 and have been on the back of a horse ever since! I began starting colts undersaddle around age 16. I trained my first mustang in 2013 and my first zebra in 2015.

Madison Shambaugh besitzt zur Zeit 6 eigene Mustangs.

2. What is your particular value in horse training?
My first and foremost value in horse training is simple: to honor the horse. To me, honoring the horse means to read her emotions and allow her to express herself. This generally involves utilizing two way communication and work at liberty (without constraints) which allows me to accurately hear what my horse is telling me. Honoring our horses also means approaching these animals with understanding of their fears and instincts, leading us to act with compassion and patience. Finally, honoring the horse also means honoring her medicine—that is, her ability to heal the human. I believe that successful horsemanship, like any thriving relationship, requires you to take a deep look at yourself. Only when we stop blaming and projecting onto our partners and take responsibility for our own growth can our horsemanship truly blossom and reach new heights.

I believe we owe this to the horse.

3. Have you already had contact and / or experience with Mustangs?
Yes; I trained my first mustang in 2013 and competed in my first Extreme Mustang Makeover in 2015. I competed again in 2016 and 2017.

4. What do the wild horses mean to you?
I believe we see in the wild horses what we’d like to see in ourselves: freedom, spirit, and an untamable endurance. But I also see the mustangs as an underdog—misunderstood castaways. So many people disregard these horses as lacking desirable dispositions or athletic potential, but I believe that couldn’t be further from the truth! Many mustangs thrive in their relationships with humans and continue to reach new heights in their performance discipline. I think this “underdog” quality is what attracts us to the mustang most—nearly all of us can relate to being told we’re not good enough, pretty enough, smart enough, athletic enough, rich enough, or skinny enough!
But when someone believes in a mustang and truly seeks to understand him and communicate with him, these horses transform into amazing partners. But you have to believe—You have to believe in them and in yourself. In this way, for everyone who has been told that they can’t, the mustang tells them they can.

5. How did you come to judge this year’s Mustang Makeover Challenge?
I judged last years Mustang Makeover and was honored to be apart of a competition that was seeking to raise awareness for the American Mustang.
And more than that, I was honored to be apart of a competition that was truly attempting to honor the horse and place a larger value on the partnership and the process used rather than merely end results.
I couldn’t be more thrilled to return and do my best to support that mission once again.

6. What will you pay attention to in the challenges?
In the challenges, I pay attention most to communication between horse and human. I look at how the human is communicating to the horse—Are the cues slight and is the horse responding lightly without resistance or confusion?
I also look at how the horse is communicating to the human and if their messages are received. For example, if the horse is uncomfortable or is not understanding a task at hand, does the human meet the horse where he is at, guiding him through that fear, or does he fail to acknowledge it altogether?

7. What do you attach great importance to when judging?
I attach perhaps the greatest importance to subtle, quiet and almost invisible communication between the horses and handlers during the competition.
The use of signals in this way creates the image of horse and rider moving as one and has often given rise to the term “horse whispering”

because the communication is invisible to the common bystander’s eye.

Horses crave this communication too, which is reflected by their use of a largely symbolistic language amongst one another in a herd. It doesn’t mean pressure is not used in the process, but the horse has gotten to the point where signals are symbols and the language is refined to the point where the human only uses light pressure (if any) to communicate.

8. What should the Mustangs have learned during their time with their trainers?
It is hard to say what specific maneuvers the mustangs should have learned during their time with the trainers because each horse is unique and has different needs. However, on the whole, the horses should learn how to respond rather than react to pressure. Their natural instinct is to go into fight, flight, or freeze when faced with any kind of pressure—both mental and physical. Trainers should focus on getting their horses to the point where they can think through such pressure like a puzzle versus go into a state of reaction, putting themselves and nearby humans at risk. Beyond that, they should understand how to move their bodies in a way that keeps

humans safe and in a way that they can carry themselves effectively with a rider on their back. Ideally, they should be able to yield their hindquarters, forequarters, ribcage, poll, and lift their back and collect. They should also be relaxed and trusting in new situations or when facing new obstacles.

9. Could you imagine buying a Mustang yourself?
Yes I currently have 6 of my own personal mustangs! I have become quite the collector, but it is because I so greatly admire their durability, intelligence, and unique representation of the American rangelands and the rise of an underdog. I do not plan on buying any mustangs at this event, though.

Mehr Informationen zu Madison Shambaugh gibt es hier.

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