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News und aktuelle Informationen

DKB-Bundeschampionat 2017 in Warendorf

Bundesministerium zeichnet Reitpferde- und -ponyzüchter aus

Montag, 04. September 2017

Sonderpreis des BMEL für erfolgreichste Züchter der DBK-Bundeschampionate

Einmal einen Bundeschampion züchten, das ist der Traum fast jeden Pferdezüchters. Auf kaum einem anderen Turnier dieser Größenordnung in Deutschland wird die Leistung der Züchter so gewürdigt wie bei den DKB-Bundeschampionaten. Neben Ruhm und Ehre erwartet die erfolgreichsten Züchter von Nachwuchsreitpferden und -ponys traditionell auch ein Sonderehrenpreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Form einer Silbermedaille. Stellvertretend für Bundesminister Christian Schmidt zeichneten die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth und Ministerialrat Prof. Dr. Dieter Schweizer vom BMEL die Bestplatzierten 2017 aus.

In der Kategorie „Züchter des erfolgreichsten vierjährigen, in ein Zuchtbuch eingetragenen und leistungsgeprüften Reitpferdehengstes“ wurde Christine Miesner (Scheeßel) für den Hannoveraner Bundeschampion Devonport v. Dancier – Ravallo geehrt. In Warendorf wurde der Hengst von Rieke Schnieder vorgestellt.

Als „bester dreijähriger, in ein Zuchtbuch eingetragener und leistungsgeprüfter Reitpferdehengst“ wurde Heinz-Hermann Leismann (Tecklenburg) ausgezeichnet. Er ist Züchter des Oldenburger Bundeschampions Finest Selection OLD v. Follow me xx – Lauries Crusador xx (Reiter: Lukas Fischer).

In der Kategorie „Züchter der erfolgreichsten vierjährigen, in ein Zuchtbuch eingetragenen und leistungsgeprüften Reitpferdestute“ ging der BMEL-Preis an Paul Wendeln aus Garrel, Züchter der Oldenburger Stute Candy OLD v. Sir Donnerhall I – Fürst Heinrich. Vorgestellt von Hermann Gerdes, sicherte sich diese den Titel der Bundeschampionesse.

Die Auszeichnung in der Kategorie „beste dreijährige, in ein Zuchtbuch eingetragene Reitpferdestute“ ging an Axel Windeler aus Verden. Es ist Züchter der Hannoveraner Stute Borgia (v. Benetton Dream – Westernhagen), die sich unter dem Sattel von Ulrike Hatzl den Vizetitel in ihrer Altersklasse sicherte.

Als „Züchter des besten vierjährigen, in ein Zuchtbuch eingetragenen Reitponyhengstes“ zeichnete das BMEL Isabel Mense (Blomberg) aus. Sie ist nicht nur Züchterin, sondern auch Reiterin des beim Zuchtverband für deutsche Pferde (ZfdP) registrierten Doppelpunkt (v. Del Estero AT – FS Don’t Worry) und belegte mit ihm im Finale Platz sieben.

Weiterhin ausgezeichnet wurde Danica Duen (Bad Oeynhausen) als Züchterin und Reiterin des Bundeschampions Cosmo Royal v. Cosmopolitan D – Casino Royal K in der Kategorie „bester dreijähriger, in ein Zuchtbuch eingetragener Reitponyhengst“.

Bernhard Deitert (Schöppingen) ist der Züchter der „besten vierjährigen, in ein Zuchtbuch eingetragenen Reitponystute“: Dancing Daylight, eine in Westfalen gezogene Tochter des Dreidimensional AT aus einer Mutter von Dressman I. Mit Christiane Seelig im Sattel gewann die Ponystute den Titel der Bundeschampionesse.

Die „beste dreijährige Reitponystute“ stammt in diesem Jahr New Magic aus der Zucht von Heinz Baumanns aus Issum. Die Stute von FS Numero Uno – Voyager wurde von Patricia Gehre zum Sieg geritten.

Mit diesen Ehrungen bringt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft seine Wertschätzung der deutschen Pferdezucht zum Ausdruck. Da es sich um einen Zuchtpreis handelt, werden nur die Züchter von zuchtfähigen Pferden – also Hengsten und Stuten – geehrt. Zum einen ist der Preis Anerkennung für die bei den DKB-Bundeschampionaten gezeigten züchterischen Leistungen, zum anderen dient er als Ansporn, den erfolgreichen Weg der deutschen Pferdezucht fortzusetzen.

Quelle: fn-press

Reto Weishaupt ist bester Azubi

Montag, 04. September 2017

Auszubildender der ZG Wassing-Schumann gewinnt J.J.Darboven Trainee Cup

Reto Weishaupt gewinnt den „J.J.Darboven Trainee Cup“, mit dem im Rahmen der DKB-Bundeschampionate der beste Auszubildenden des Turniers ausgezeichnet wird. Der 18-jährige Schweizer wurde mit dem westfälischen Hengst Quendolin 13er im Finale der fünfjährigen Springpferde.

Der J.J.Darboven Trainee Cup ist mit 1.000 Euro dotiert, zudem darf Reto Weishaupt zu einer Trainingswoche bei Holger Wulschner nach Groß Viegeln reisen.

„Das ist eine tolle Belohnung. Auf den Lehrgang freue ich mich“,

sagte der künftige Berufsreiter, der bei der Zuchtgemeinschaft Wassing-Schumann in Ahaus seine Ausbildung zum Pferdewirt Schwerpunkt klassische Reitausbildung macht und bereits im dritten und letzten Lehrjahr ist. Auch mit den 1.000 Euro

Preisgeld kann der Springreiter etwas anfangen. Davon wird der Führerschein finanziert. Zum Sieg im J.J.Darboven Trainee Cup verhalfen ihm seine guten Leistungen mit dem Hengst Quendolin (v. Quipeggio – Barring, Züchter: Franz Schulze Ameling). Mit dem Hengst durfte der Schweizer dann die Ehrenrunde im Rahmen der großen Championatsehrung auf dem Springplatz drehen, was sein stolzer Pferdebesitzer Josef Wassing mit dem Smartphone filmerisch festhielt.

Für den J.J.Darboven Trainee Cup wurden alle bei der FN registrierten Auszubildenden bewertet, die an den DKB-Bundeschampionaten teilnehmen, sich vor Ort beworben hatten und einen der folgenden Berufe erlernen: Klassische Reitausbildung, Pferdehaltung und Service, Pferdezucht, Spezialreitweisen oder Pferderennen. Die Bewertung erfolgte vor Ort über die Abteilung Ausbildung und Wissenschaft der FN in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Berufsreiter.

Quelle: fn-press

BMEL-Tierschutzpreis vergeben

Montag, 04. September 2017

21 Teilnehmer ausgezeichnet

Zum vierten Mal wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bei den DKB-Bundeschampionaten ein Tierschutzpreis vergeben. Prämiert werden Reiter und erstmals auch Fahrer für den besonders pferdefreundlichen Umgang sowie das besonders pferdegerechte Reiten/Fahren während der Veranstaltung. Der BMEL-Tierschutzpreis ist ein Sonderehrenpreis, der im Rahmen der Finalprüfungen vergeben wurde.
Folgende Reiter/Fahrer wurden ausgezeichnet:

•    Jana Bertels (Konstanz), dreijährige Reitpony-Stuten und -Wallache
•    Danica Duen (Bad Oeynhausen), dreijährige Reitpony-Hengste
•    Christiane Seelig (Lienen), vierjährige Reitpony-Stuten und -Wallache
•    Nazila Natasha Lotz (Rodenäs), vierjährige Reitpony-Hengste
•    Andrea Krehenwinkel (Neuenkirchen), dreijährige Reitpferde-Stuten und -Wallache
•    Jessica Lynn Andersson (Wettringen), dreijährige Reitpferde-Hengste
•    Tessa Frank (Bad Zwischenahn), vierjährige Reitpferde-Stuten und -Wallache
•    Kay Pawlowska (Radeburg), vierjährige Reitpferde-Hengste
•    Michelle Lachmann (Voerde), fünfjährige Springponys
•    Sönke Fallenberg (Ennigerloh), sechsjährige Springponys
•    Andreas Kreuzer (Herford), fünfjährige Springpferde
•    Marie Ligges (Ascheberg), sechsjährige Springpferde
•    Jana Lehmkuhl (Voerde), fünfjährige Dressurponys
•    Julia Rohmann (Marl), sechsjährige Dressurponys
•    Kira Wulferding (Wildeshausen), fünfjährige Dressurpferde
•    Annabel Frenzen (Krefeld), sechsjährige Dressurpferde
•    Anja Schöniger (Lengenfeld), Vielseitigkeitsponys
•    Isabel Mengeler (Hamminkeln), fünfjährige Vielseitigkeitspferde
•    Libussa Lübbeke (Wingst), sechsjährige Vielseitigkeitspferde
•    Christian Koller (Warendorf), vier- und fünfjährige Fahrpferde
•    Klaus Seifert (Kesselsdorf), sechs- und siebenjährige Fahrpferde

Mit dem Preis soll zum einen der Fokus auf die besonders positiven Beispiele auf den Vorbereitungsplätzen gerichtet werden. Zum anderen soll für einen pferdegerechteren Umgang mit Pferden in Freizeit und Sport geworben werden.

Überreicht wurden die Preise an allen Tagen durch Vertreter des BMEL, unter anderem durch die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth.

Schon seit dem ersten Veranstaltungstag hatten Richter und Stewards ihre Eindrücke von den Vorbereitungsplätzen notiert. Ab Samstag waren dann die jeweiligen Jurys, zusammengesetzt aus einem externen Vertreter des Tierschutzes, dem jeweiligen Richter oder Steward des Vorbereitungsplatzes und einem FN/DOKR-Offiziellen, auf den verschiedenen Plätzen unterwegs, um das Geschehen zu beobachten. Bewertungskriterien waren der Umgang des Reiters mit dem Pferd – auch in kritischen Situationen, die Vorbereitung des Pferdes gemäß „FN-Kriterienkatalog Vorbereitungsplatz“, die An- und Verwendung von Ausrüstung auf dem Vorbereitungsplatz sowie das Verhalten des Reiters bei Pferdekontrollen.

Die Gewinner nehmen den BMEL-Tierschutzpreis 2017 stellvertretend für die vielen Reiter, Pfleger, Besitzer und Züchter entgegen, die Tag für Tag vorbildlich und pferdefreundlich mit dem Partner Pferd umgehen. Mit Danica Duen, Annabel Frenzen, Anja Schöninger und Christiane Seelig wurden vier Reiterinnen ausgezeichnet, die auch im letzten Jahr den Tierschutzpreis erhalten haben.

Quelle: fn-press

Viele Besucher und gutes Wetter sorgen für zufriedene Organisatoren

Montag, 04. September 2017

Junge Nachwuchspferde, jubelnde Zuschauer und jede Menge Shopping:  Von Mittwoch bis Sonntag hat die 24. Auflage der Bundeschampionate in Warendorf 38.000 Zuschauer auf das Veranstaltungsgelände gelockt. Bei angenehm sommerlichen Temperaturen präsentierten sich über 700 Pferde und Ponys sowie fast 500 Reiter und Fahrer.

In insgesamt 57 Prüfungen von Reitpferde- über Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsprüfungen bis hinzu Fahrprüfungen bewiesen die vierbeinigen Nachwuchshoffnungen eindrücklich den Erfolg der deutschen Pferdezucht.

„Man muss feststellen, dass sich die deutsche Pferdezucht und die Reiterei beständig weiterentwickeln. Wir haben unter guten Rahmenbedingungen tolle und moderne Sportpferde gesehen“,

zog Theo Leuchten, Vizepräsident Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Bilanz von den diesjährigen DKB-Bundeschampionaten. Besonders wichtig war ihm, die Bedeutung der Achtung des Pferdewohls bei den DKB-Bundeschampionaten noch einmal zu betonen, besonders in der jüngsten Altersklasse: „Die Prüfungen der dreijährigen Reitpferde und -ponys war geprägt von qualitativen Pferden, die harmonisch und pferdegerecht präsentiert wurden.“ Das habe auch die Reaktion der Zuschauer gezeigt. Sie erschienen zahlreich, nicht nur zu den Prüfungen der Jüngsten: „Die Zuschauer registrieren die Reiterei aufmerksam und quittieren sie sehr fachmännisch und fair“, lobte Leuchten die 38.000 Zuschauer, die in diesem Jahr zu den Bundeschampionaten kamen und die Pferde in Reitpferdeprüfungen, Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Fahren auf insgesamt fünf Plätzen begutachteten.

„Nachdem Donnerstagmorgen der Regen einige Zuschauer noch vom Besuch der DKB-Bundeschampionate abgehalten hat, hatten wir am Wochenende bei gutem Wetter tolle Besucherzahlen und volle Stadien. Es gab keine größeren Unfälle oder Probleme. Wir sind stolz, so eine tolle Veranstaltung durchgeführt zu haben“,

freute sich Turnierleiter Carsten Rotermund über den Erfolg der diesjährigen DKB-Bundeschampionate.
Bis Sonntagabend erhielten insgesamt 21 Pferde die Auszeichnung des Bundeschampions. Außerdem gab es eine Prüfung für siebenjährige Springpferde,

für Turnierleiter Rotermund war sie eines seiner persönlichen Highlights: „Cheenook, der Sieger bei den Siebenjährigen, hat alle drei Springprüfungen gewonnen, das war schon beeindruckend.“
Neben den glänzenden Nachwuchsstars in Viereck und Parcours gab es auch auf der Ausstellermeile viel Glanz für die Besucher: Vom Helm über das Turnierjackett bis hin zu Trensen, Glitzer war in diesem Jahr groß im Trend. Über 200 Aussteller präsentierten Produkte rund um Pferd und Reiter.

„Das Besondere der DKB-Bundeschampionate ist auch, dass sich hier neben der ganzen Bandbreite des Reitsportbedarfs auch viele Vertreter aus der Zucht präsentieren, wie Zuchtverbände oder private Hengsthalter“,

erklärte Vermarktungschef Volker Wulff, was die Ausstellermeile der DKB-Bundeschampionate einzigartig macht. Der Trend gehe außerdem zu hochwertigen Produkten: „Es hat sich in diesem Jahr gezeigt, dass Qualität bei den Besuchern sehr gefragt ist.“ Insgesamt seien die Aussteller sehr zufrieden: „Viele buchen schon bevor sie hier ihre Zelte abbauen wieder für das nächste Jahr. Die Nachfrage ist groß, in jedem Jahr haben wir mehr Aussteller und Wartelisten.“ Auch bei den Sponsoren sei die Zufriedenheit in diesem Jahr groß gewesen.

Das alles stimmt positiv für die DKB-Bundeschampionate 2018, dennoch sagte Wulff: „Man darf sich nicht auf dem, was man erreicht hat ausruhen.“ Das sieht auch Rotermund so: „Wir wollen weiterhin Dinge optimieren. Zum Beispiel wollen wir nochmal sehen, wie wir die Transportmöglichkeiten für die Besucher auf dem weitläufigen Gelände verbessern können.“ Die Planungen für die DKB-Bundeschampionate 2018 laufen daher bereits.

Darauf dürfen sich zwei Bundeschampionatsmitarbeiter nach 24 Jahren dann als Besucher freuen: Das Ehepaar Christa und Heinz Brüggemann. Die FN-Mitarbeiter gehen nächstes Jahr in Ruhestand und wurden für sie völlig überraschend bei der Parade der Sieger geehrt.

Quelle: fn-press