Reitübung 86: „Schneckennudeln im Galopp“

Galopp-Schritt-Übergänge trainieren vor allem die Versammlungsfähigkeit und -bereitschaft des Pferdes. In Kombination mit gebogenen Linien ist die Versammlung oftmals einfacher zu erzielen.

Was trainiere ich?

Diese Reitübung sollte vor allem im Galopp geritten werden und ist aufgrund des Gangartenwechsels zwischen Galopp und Schritt besonders für das Training der Versammlung des Pferdes geeignet. Sie fördert darüber hinaus aber auch die Längsbiegung und steigert in den schwungvollen Gangarten die Tragkraft des Pferdes. Im Galopp trainiert sie zusätzlich die Versammlungsfähigkeit und Bereitschaft des Tieres.

Diese Reitübung kann selbstverständlich auch in den anderen Grundgangarten geritten werden. Wird die Übung im Trab geritten, kann auf diese Weise vor allem bei jungen oder wenig trainierten Pferden eine sukzessive Heranführung an das Voltenreiten geübt werden.

Was benötige ich?

  • 5 Pylonen

Die Pylonen dienen der Orientierung.
Eine Pylone wird beim Hufschlagpunkt A oder C auf dem zweiten oder dritten Hufschlag platziert. Die zweite Pylone wird auf der Mittellinie in Richtung Hallenmitte in ca. sechs Metern Entfernung aufgestellt, eine weitere in ca. zehn Metern, das vierte Hütchen in ca. 15 Metern und die fünfte Pylone in Höhe des Buchstabens X positioniert.
Ist der Platz auf dem Reitareal vorhanden und keine oder nur wenige andere Reiter anwesend, bietet sich der spiegelbildliche Aufbau der Pylonen auch auf dem anderen Zirkel der Reitbahn an.

Ablauf

Übergänge vom Galopp zum Schritt zählen zu den versammelnden Übungen. Auf gebogenen Linien lässt sich eine Versammlung oftmals einfacher erreichen, denn aufgrund des verkleinerten Kreises nimmt sich das Pferd bereits selbst vermehrt auf. Durch das Angaloppieren aus einer engen Wendung heraus fällt es leichter, das Pferd geschlossen zu halten.

Die Übung sollte auf der „Schokoladenseite“ des Pferdes beginnen. Denn grundsätzlich gilt: Gelingt eine Lektion erfolgreich, nehmen Pferd und Reiter das gute Gefühl mit in die nächste Übung. Denn besteht die Gefahr, dass die Übung auf der anderen Hand voraussichtlich weniger gut absolviert wird, kann mit Hilfe solch‘ kleiner, mentaler „Tricks“ der Erfolg auch auf andere Lektionen „transferiert“ werden.

Mit der nachfolgend beschriebenen Reitübung werden Kreisbögen in Form eines Zirkels sowie mehrere Volten in unterschiedlicher Grösse im Galopp absolviert. Am Scheitelpunkt wird jeweils auf einer Länge von ein bis zwei Metern zum Schritt durchpariert.

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