Buch: Shir Khan – Mit dem Teufel durch die Wüste Teil 1

Wir stellen Ihnen nicht nur den Abenteuerroman „Shir Khan“ vor, sondern auch die Autorin Sandy Kien.

Shir Khan – Mit dem Teufel durch die Wüste

Der Inhalt

Nach dem Unfalltod ihrer Eltern und dem legendären Rennpferd „Zeus“ ist Rebecca Chandler am Ende. Ihr Bruder sitzt im Rollstuhl und die Ranch ist dem finanziellen Untergang geweiht. Durch einen Zwischenfall auf der Rennbahn trifft sie auf den Araber Jafar Saleb Akim, der sich ungeniert in ihr Leben mogelt. Als Becky dann nur knapp einem Anschlag entgeht, beschließt Jafar, sie in sein Land mitzunehmen, um sie zu schützen und um vielleicht doch den Weg zu ihrem Herzen zu finden. Dort erwartet aber nicht nur ihn einer seiner härtesten Kämpfe, auch Becky bangt um ihr Leben und nur das Entdecken der Liebe gepaart mit dem unzerstörbaren Band zu einem Pferd erhält sie aufrecht.

Nicht umsonst nennt man dieses Pferd „Den Teufel der Wüste“!

Leseprobe

Hier können Sie in das Buch „reinschnuppern“.

Der Abenteuerroman „Shir Khan – Mit dem Teufel durch die Wüste“ ist der erste Band der 4-teiligen Buch-Reihe:

  • Teil 1: Shir Khan – Mit dem Teufel durch die Wüste
  • Teil 2: Shir Khan – Mit dem Teufel durch die Wüste
  • Teil 3: Shir Khan – Geist und Seele des Teufels
  • Teil 4: Shir Khan – Die Wüste lebt

Paperback / Hardcover
15,99 € / 24,99€ inkl. MwSt.
Seitenanzahl: 400
ISBN: 978-3-7469-1623-1 / ISBN: 978-3-7469-1624-8
Größe: 14,8 cm x 21,0 cm
Erscheinungsdatum: 22.02.2018

Das Buch ist zudem als Kindle-Edition für 4,99€ erhältlich.

Die Autorin Sandy Kien

Unser exklusives Interview

Stell dich doch zu Beginn kurz vor – woher kommst du und wo lebst du?

Mich vorstellen??? Das ist leichter gesagt als getan. Also, meinen Namen kennt schon jeder, Sandy Kien, und weil mein Alter unerheblich ist, werde ich jedes Jahr 25 und bin auf Facebook sogar über 100 Jahre alt. Ich gehe nach dem Motto, man ist so jung, wie man sich fühlt.
Ich bin in Amerika groß geworden, obwohl ich eigentlich in Deutschland geboren wurde. Daran kann ich mich aber beim besten Willen nicht mehr erinnern. Mein Vater hatte einen Job in den Staaten und seine Familie durfte mit. Dort hatte ich auch den ersten wilden Kontakt zu Pferden, denn jedes Wochenende ging es mehrere Stunden durch die Prärie.
Nach der Scheidung meiner Eltern zogen wir nach Österreich, zu meinen Großeltern. Nun, ortstreu war ich nie. Heute ist Reintal, ein Miniort an der Tschechischen Grenze im Weinviertel Österreichs mein Zuhause. Dort habe ich eine Ranch, wo meine Hunde und Pferde mit mir leben.

Durch Karl May wurde Sandy Kien dazu inspiriert einen Roman in der Wüste zu schreiben.

Du schreibst viele Pferdebücher, in denen dein Wissen über die Vierbeiner deutlich wird – Hast du selber auch Pferde?

Klar, Pferde gehören zu meinem Leben, wie das Salz in die Suppe …. hahahaha. Ich bin ein großer Verfechter der Westernreiterei, da ich sie in den USA praktiziert habe. Ich habe zwei Quarterhorsepferde, zwei Appaloosa, einen Azteka und ja … unsere

Übernahme. Amor ist ein Araber-Haflinger und nachdem er auf der Karl May Bühne nicht mehr gebraucht wurde, kam er zu uns. Eine Seele von einem Pferd, auch wenn er ein wenig dick ist.

Sandy auf Silver.

Wie bist du zu den Pferden und zum Reiten gekommen?

Meine ersten Kontakte zu Pferden und meine ersten langen Strecken waren jene in Amerika. Mitten durchs Nirwana. Meine Eltern und ich blieben auch oft über Nacht auf einer staubalten Ranch, die eigens für Vollzeitverrückte vermietet wurde. Lagerfeuer draußen, geschlafen wurde im Heu. Eine herrliche Zeit. Dort wurde ich mit dem Pferdevirus angesteckt.
Als Erwachsene habe ich dieses Land nochmal besucht und auf der Ranch einen Dakotaindianer kennengelernt, der mich nicht nur in seine Gedankenwelt gelassen hat, sondern mir auch Sichtweisen gezeigt hat, auf die ich nie gekommen wäre. Auch was Pferde betrifft, hatte er ein unglaubliches Wissen und dieses mit mir geteilt. Wir haben viel gemeinsam gemacht und ich habe Dinge von diesem Menschen gelernt, die ich sonst nie gelernt hätte. Es war eine einzigartige Zeit, die ich nie missen möchte, denn mein Grundwissen über Pferde lernte ich von John Jack, alles andere lernt man dazu, wenn man die Fähigkeit hat, zu beobachten und die stillen Worte der Pferde zu verstehen.

Bei „Shir Khan“ spielt ein Großteil der Geschichte in der Wüste – Wie informierst du dich über die örtlichen Gegebenheiten in deinen Büchern?

Das ist ganz unterschiedlich. Schreibe ich an realen Orten, dann wäre es gut, wenn sich Kamloops auch in British Columbia befindet, und nicht in Nevada. Aber grundsätzlich male ich mir den Ort des Geschehens selber aus. Es ist ein Buch und im Buch muss nicht jede Straße und jede Kreuzung stimmen. In Shir Khan gibt es vieles, was meiner Fantasie entsprungen ist. Solange es realistisch und nachvollziehbar ist, hat niemand damit ein Problem. Es wird sich wohl niemand in den Flieger setzen und überprüfen, ob es das Dorf „Shalid“ überhaupt gibt. Ich glaube solche Erfindungen dürfen wohl sein, denn es soll ja Kopfkino erzeugen. Würde ich alles googeln und nachprüfen, wäre es kein Roman mehr, sondern ein Sachbuch oder ein Reisebericht.

Romane birgen die Möglichkeit mit seiner Fantasie zu spielen und gerade das macht alles so spannend.

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