Stuntpferde: Ausbildung und Training

Das sprechende Pferd Mr. Ed oder den schwarze Flitzer Fury – Schon seit fast 100 Jahren gibt es Pferde beim Film. Welche Voraussetzungen sie mitbringen müssen und wie sie ausgebildet werden, das sehen Sie hier.

Im schnellen Galopp ziehen ein Andalusier Schimmel und sein Reiter durch eine enge und mit Menschen überfüllte Gasse eines mittelalterlich anmutenden Dorfes. Der Reiter ist in historische Gewänder gekleidet und hält ein Schwert hoch über seinem Kopf. Plötzlich ertönt ein ohrenbetäubendes Geräusch. Direkt vor ihnen kommt es zu einer Explosion. Flammen schnellen in die Höhe, Frauen und Kinder schreien panisch und laufen wild um ihr Leben. Nur der Schimmel lässt sich nicht von seinem Weg abbringen und galoppiert geradewegs durch die Flammen hindurch. So könnte es sich im Mittelalter abgespielt haben und genau so sehen viele actiongeladene Szenen moderner Historienfilme aus. Pferde in großen Spielfilmproduktionen oder Fernsehserien sind keine Seltenheit und auf Kommando zeigen die vierbeinigen Helden außergewöhnliches – angefangen bei dem Filmklassiker Ben Hur im Jahre 1925 als Hunderte von Pferden bei der Wagenrennen Szene eingesetzt wurden bis hin zur Steven Spielberg Produktion Die Gefährten aus dem Jahre 2011.
Doch wie ist es möglich, dass ein Pferd, das doch eigentlich als Fluchttier vor jedem unnatürlichem Geräusch davon laufen würde, sich kontrolliert und gekonnt am Filmset führen lässt?
Wir durften einem erfahrenen Ausbilder von Filmpferden beim Training über die Schulter schauen und beobachten, wie Pferde auf Film- und Fernsehproduktionen vorbereitet werden.

Folgende Inhalte erwarten Sie in dem Artikel:

  • Pferdetrainer Sandor Czirjak verrrät, wie er zum Stuntpferdetrainer wurde,
  • Pferde in Film und Fernsehen: Auch Sandors Pferde sind international gefragt,
  • Sie sehen eine Trainingsstunde mit Sandor Czirjak und erfahren, welche Basisübungen und Vertrauensübungen für angehende Stuntpferde wichtig sind,
  • zusätzlich erklärt Ihnen der Trainer in Filmen u. a. die Erarbeitung der Stuntübungen „Freilaufendes Pferde“ und „Gutes Pferd, böses Pferd“.

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