Sumpfdotterblume – die gelbe Gefahr

Die Sumpfdotterblume ist eine gelbes Gewächs, welches Pferden nicht gut bekommt.

Die Sumpfdotterblume sieht harmlos und sogar ganz hübsch aus – dennoch ist sie nicht zu unterschätzen!

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

  • Allgemeines über die Sumpfdotterblume,
  • Giftstoffe,
  • Vergiftungssymptome,
  • Fazit.

Allgemeines über die Sumpfdotterblume

Die Sumpfdotterblume kommt vor allem an feuchten, sumpfigen Stellen vor, beispielsweise an Gräben, Bachufern oder extrem nassen Wiesen – daher auch ihr Name. Deshalb kommt sie vor allem in Europa, im nördlichen Amerika und Teilen Asiens vor, die diese Bedingungen erfüllen können.
Optisch ist die Blume sehr schön: Ihre sattgelben Blüten sind etwa 4cm groß und sitzen auf einem 10 – 50cm langen Stängel auf. Da auch sie zur Familie der Hahnehfussgewächse gehört, hat sie große Ähnlichkeit mit dem gemeinen Hahnenfuss, der in Deutschland weit verbreitet ist.

Giftstoffe und Heilwirkung

Alle Teile der Pflanze sind giftig, jedoch nicht in getrockneten Zustand, d.h. in Heu und Silage ist sie ungefährlich. Kritisch wird es vor allem, wenn die Sumpfdotterblume massenhaft auf Pferdekoppeln zu finden ist. Die giftigen Stoffe der Blume sind unter anderem Protanemonin und Saponine. Die Pflanze wird grundsätzlich eher selten gefressen, da sie relativ scharf schmeckt.

Vergiftungssymptome

Die Symptome einer Vergiftung sind Speichelfluss, Magenkrämpfe, blutiger Urin, Entzündung der Nieren sowie Bewegungsstörungen. Trotzdem findet sie auch in der Homöopathie Anwendung, beispielsweise bei Ausschlägen, Bronchitis und Menstruationsproblemen.

Fazit

Die Gefahr, dass ein Pferd sich an einer Sumpfdotterblume vergiftet, ist eher gering. Trotzdem gilt: In großen Mengen kann auch Sie zum Tode führen, deshalb ist Vorsicht angebracht.