header712

Mähne einflechten – der französische Zopf

Die Turniersaison ist im vollen Gange. Wir zeigen Ihnen in unserer Serie, welche Arten von Turnierfrisuren Sie Ihrem Vierbeiner zaubern können, um in der Prüfung zu glänzen.

Wer schon öfter an Turnieren teilgenommen hat, hat auch schon das ein oder andere Mal Turnierzöpfe geflochten. Viele Reiter kennen eine Variante die Turnierfrisur zu flechten, doch nicht jeder ist darin ein absoluter Profi. Wir haben für Sie nun die schönsten Pferdehaarfrisuren zusammengestellt und geben Step-by-Step Anleitungen, damit das auch Zuhause klappt.

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

  • Der französische Zopf
    Variante 1: einfach,
  • Variante 2: rückwärts,
  • Variante 3: untenherum flechten,
  • Variante 4: auf dem Mähnenkamm.

Der französische Zopf

Variante 1: einfach

Der französische Zopf, auch manchmal Mozartzopf genannt, kann von jedem geflochten werden, der auch normale Zöpfe flechten kann. Allerdings kann nicht jeder Vierbeiner damit geschmückt werden, sondern nur Pferde, die eine lange

Mähne haben. Diese sollte mindestens den Hals bedecken, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Mit nur einem Mähnengummi passend zur Farbe der Mähne kann begonnen werden.

Einflechten

Nachdem die Mähne gut durchgekämmt wurde, sollte man sie mit etwas Wasser feucht machen, damit diese besser geflochten werden kann. Wer möchte, kann dafür auch Haarschaum verwenden, da dieser dafür sorgt, dass später keine Härchen mehr abstehen.

Begonnen wird immer am Genick, hinter den Ohren. Hier teilt man sich drei gleich große Strähnen ab und beginnt vorne mit der inneren Strähne (Richtung Pferdekörper) zu flechten. Ist im nächsten Durchgang nun wieder diese Strähne an der Reihe, nimmt man zu dieser eine weitere Strähne der Mähne hinzu, die noch nicht verwendet wurde. Diese kann dann ganz normal eingearbeitet werden. Dieser Vorgang wiederholt sich immer, wenn die innere Strähne geflochten werden muss, wodurch letztendlich alle Haare in einem großen Zopf verarbeitet werden. Ist man am Widerrist angelangt und keine Mähne zum Weiterflechten mehr übrig, mündet der französische Zopf in einem normalen Zopf. Dieser kann dann je nach Belieben einfach fixiert oder zuerst aufgerollt und anschließend befestigt werden.

Achtung: Möchte man den Zopf eng am Hals anliegend, muss man besonders stramm flechten. Es empfiehlt sich außerdem, beim Flechten immer hinter dem Zopf in Richtung Pferdekörper zu stehen, damit der Zopf dieselbe Richtung annimmt.

Variante 2: rückwärts

Wer nur mit einem Zopfgummi auskommen und dabei sogar auch noch den Schopf mit einflechten möchte, kann den Prozess einfach umdrehen! Man beginnt am Widerrist und arbeitet sich bis zum Schopf vor.

Variante 3: untenherum flechten

Bei dieser Variante ändert sich der Vorgang des Flechtens: Hier schlägt man die seitlichen Strähnen nicht über die mittlere Haarsträhne, sondern darunter.

Variante 4: auf dem Mähnenkamm

Diese Variante liegt später nicht am Hals an, sondern direkt auf dem Mähnenkamm. Dafür sollte man sich auf jeden Fall auf einen Hocker stellen, damit man wirklich von oben flechten kann.