A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

A

Aalstrich

Dunkler Streifen im Fellmuster entlang der Wirbelsäule des Tieres.

 

Achal Tekkiner

Hierbei handelt es sich um einer der ältesten Pferderassen der Welt. Ursprünglich aus Turkmenistan stammend, sind diese Pferde auf extreme klimatische Bedingungen ausgerichtet. Sie eignen sich besonders für schwierige Distanzstrecken.

Agonist und Antagonist

Muskel- und Muskelgegenspieler
Aktionspotential
Als Aktionspotential bezeichnet man eine kurz anhaltende Änderung des Membranpotentials (elektrische Spannung, die zwischen der Innen- und Außenseite der Zellmembran entsteht) über der Zellmembran (äußere Hülle einer Zelle). Es dient der Reizweiterleitung über Axone (Nervenfaser) an weitere erregbare Zellen.

 

Anglo-Araber

Eine Kreuzung aus Arabischem Vollblut und Englischem Vollblut. Er eignet sich als Reit-, Distanz-, Vielseitigkeits-, Fahr-, und Wanderreitpferd.

 

Anreiten

Wird ein Pferd angeritten, so beginnt man mit seiner reiterlichen Ausbildung.

 

Anthelminthikum

Wurmmittel

 

APHA Superior Horse
APHA Superior Horse ist ein Titel für ein Pferd, der vergeben wird, wenn auf anerkannten Westernturnieren mehr als 50 Punkte in einer Disziplin erreicht wurden.

 

Appaloosa

Pferderasse mit spanischen Wurzeln, eigentliche Herkunft Nordamerika, bekannt für auffällige Fellmuster.

 

Araber

Pferderasse fernöstlicher Herkunft

s. hier den Beitrag zum „Araber

 

Arabisches Halbblut / Partbred-Araber

Es muss mindestens 25% Anteil an arabischem Blut aufweisen, angestrebt sind aber mindestens 50%. Zur Zucht erlaubt sind alle Pferderassen bis auf Kaltblüter. Es soll die guten Rasseeigenschaften des Arabers besitzen, aber zudem über einen größeren Rahmen verfügen.

 

Ardenner

Ursprünglich stammt der Ardenner aus Belgien und Frankreich. Es handelt sich hier um ein extrem massiges Kaltblut, das sowohl zur Zugleistuung als auch zur Schlachtung gezüchtet wird.

 

Arthrose

Ebenso wie bei der Arthrose beim Menschen, handelt es sich bei der Arthrose beim Pferd um eine chronische Krankheit der Gelenke. Die verschleißten Gelenke können nicht geheilt werden. In einer tierärztlichen Behandlung kann lediglich versucht werden, die Schmerzen für das Tier zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit einzudämmen.

 

Asiler Araber

Araber, der auf die Wüstenzucht der Beduinen zurückgeht.

 

 Ataxie
Eine Ataxie ist eine Störung des Bewegungsablaufs des Pferdes.

 

Aufhalter
Teil des Geschirres, der Deichsel des Wagens über Deichselbrille mit Brustblattgeschirr oder Kummetgeschirr, der verbindet. Der Aufhalter hält den Wagen während des Bremsens oder bei Bergab-Fahrten und verhindert das seitliche Ausbrechen der Zugtiere.

 

Ausbildungsklassen

Ausbildungsklassen bestimmen den Schwierigkeitsgrad von Turnierprüfungen und teilen sich wie folgt auf:

E wie Einsteiger

A wie Anfänger

L wie Leicht

M wie Mittelschwer

S wie Schwer

 

B  (nach oben)

Barockpferde

Pferde, die speziell für die Barockreitkunst (Dressurrichtung) gezüchtet und ausgebildet wurden.

 

Beschlag

Material, das auf Pferdehufen befestigt wird z.B. Hufeisen. Dies soll dafür sorgen, dass der Huf nicht so schnell abnutzt oder das Pferd auch auf hartem, steinigen Boden problemlos laufen kann.

 

Bewegungsapperat

Unter dem Begriff passiver Stützapparat fasst man alle Knochen und Gelenke des Pferdes zusammen. Spricht an vom aktiven Stützapparat des Pferdes, sind Muskeln, Sehnen und Bänder gemeint. Auch der Begriff Bewegungsapparat wird für die Anatomie des Pferdes gerne verwendet.

 

Bindegewebe

Bindegewebe dient als Schutzhülle für Muskeln und Organe. Abhängig von der Pferderasse ist das Bindegewebe entweder straff oder weich. Pferde mit straffem Bindegewebe weisen in der Regel eine höhere Grundstabilität des Gebäudes auf, da die Gelenke und Knochen vom Gewebe stärker gestützt werden.

 

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Camargue-Pferd

Kleine, zähe Pferderasse, die vor allem in Südfrankreich bekannt ist und in der vor allem Schimmel vertreten sind.
Chips
Ein kleines Teilchen, das entweder aus einem Knorpel oder aus einem mit Knorpel überzogenem Knochen besteht und sich im Gelenk befindet. Einige Teile können sich frei im Gelenk bewegen, andere schwimmen als Gelenkmäuse oder freie Körper in der Gelenkflüssigkeit. Andere Teile sind in ihrer Lage fixiert und mit der Gelenkfläche oder der Gelenkkapsel verbunden. Am häufigsten findet man Chips im Knie-, Sprung- oder Fesselgelenk bei großrahmigen Jungpferden. Chips sorgen oft für starke Lahmheit, die nur durch eine Operation behoben werden kann.

Chiropraktik

Die Chiropraktik ist eine rein manuelle und biomechanische Therapieform, die das Ziel hat, die Beweglichkeit von Gelenken zu überprüfen und wiederherzustellen. Die Therapie beschränkt sich dabei ausschließlich auf die Wirbelsäule. Die chiropraktischen Maßnahmen haben eine große Wirkung auf die Biomechanik und können bei falscher Anwendung gravierende Folgeschäden auslösen. Daher sollte eine chiropraktische Behandlung immer nur von Tierärzten durchgeführt werden.

 

Connemara-Pony

Irisches Reitpony, das vor allem für den Springsport und die Vielseitigkeit Talent mitbringt.

 

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Drohgebärden

Das Hinterbein heben, den Hintern zudrehen, Zähne blecken und Ohren anlegen sind die typischen Drohgebärden eines Pferdes. Hiermit dem droht das Pferd seinem Gegenüber, wenn ihm etwas nicht gefällt.

 

Durchlässigkeit

Ist ein Pferd durchlässig, so reagiert es sensibel auf die reiterlichen Hilfen, die ihm gegeben werden. Außerdem schwingt es in seinem Bewegungsablauf locker mit und wirkt entspannt.

 

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Epizootiologie
Wissenschaftszweig, der sich mit der Krankheitsverbreitung beschäftigt.

Exmoor-Ponys

Eine ursprüngliche Wildpferderasse, von denen nur noch wenige in der ursprünglichen Heimat England in Freiheit leben. Heutzutage auch gerne als Kinder, Reit- und Nutzpferde eingesetzt.

 

ExterieurGebäude

Beim Gebäude oder Exterieur spricht man vom äußeren Erscheinungsbild des Pferdes. Wichtig hierbei sind also die körperlichen Beschaffenheiten des Pferdes, die sich je nach Rasse unterscheiden.

 

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Faszie

Weichteil-Komponenten des Bindegewebes.

 

Fluchttier

Man bezeichnet ein Pferd als Fluchttier, da es seinem Urinstinkt entsprechend die Flucht bei Gefahr ergreift.

 

Fohlenlähme

Nimmt das Fohlen nicht in den ersten Stunden seines Lebens die Erstmilch auf, kommt es zu Krankheiten wie der Fohlenlähme. Da dem Neugeborenen die Antikörper der Muttermilch fehlen, stirbt es hier meist an eigentlich harmlosen Krankheiten.

 

Freestyle Horse Agility

Beim Horse Agility navigiert der Mensch sein Pferd mit Hilfe von Stimmkommandos, Handzeichen und vor allem Körpersprache durch einen Hindernisparcours.

 

Freiheitsdressur

Bei der Freiheitsdressur reagiert das Pferd auf stimmliche Kommandos und Körpersprache, unterstützt von Gerte und anderen Hilfsmitteln vom Boden aus.

 

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Gamaschen

Schutz für die Pferdebeine.

 

Gangmaß / Tempi

Beim Reiten bedeutet Tempo ein Gangmaß in den drei Grundgangarten. Man spricht zum Beispiel vom Arbeitstrab bzw. Arbeitsgalopp, wenn man vom Grundtempo des Pferdes spricht, welches je nach Beschaffenheit des Tieres anders ist. In der Reitkunst verlangt man oft nach Gangmaßunterschieden, es sollen also Tritte verlängert oder verkürzt werden. Man spricht dann von Mitteltrab, starkem Trab oder versammelten Trab bzw. Mittelgalopp, starkem Galopp oder versammeltem Galopp. Auch im Schritt können solche Feinheiten geritten werden.
Gelenkspalt
Ein mit Gelenkflüssigkeit gefüllter, spaltförmiger Hohlraum zwischen den Knorpelflächen eines Gelenks.

Gerade reiten
Beim Geradereiten ist das Pferd nicht gestellt oder gebogen. Genick, Hals und Rücken liegen auf einer Linie. Die Hinterhand hat vermehr Last aufgenommen und tritt deutlich unter den Schwerpunkt.

 

Geraderichten
Das Geraderichten steht an fünfter Stelle der Ausbildungsskala der FN. Hat das Pferd Takt, Losgelassenheit, Anlehnung und Schwung soll es nun darauf trainiert werden, Hinterhand und Vorhand aufeinander einzuspuren. Die Schubkraft wirkt also vollkommen in Richtung unter den Schwerpunkt des Pferdes.

 

Sich im Genick verkanten
Verkantet sich das Pferd im Genick, ist es falsch gestellt. Ein Verkanten erkennt man daran, dass das Pferd ein Ohr höher trägt als das andere. Dies liegt meist an einer verschieden hohen Haltung der Zügel.

 

Gewichtsverlagerung

Wie der Name schon sagt, verwendet der Reiter bei der Gewichtsverlagerung sein eigenes Körpergewicht. Er kann es sowohl belastend als auch entlastend verwenden und kann so Tempounterschiede oder Richtungsänderungen bewirken.

 

Gymnastizierung

Die Gymnastizierug sollte sowohl für Sport- als auch für Freizeitpferde ein fester Bestandteil im wöchentlichen Training sein, denn eine gute Gymnastizierung sorgt für einen gesund bemuskelten Rücken und kommt somit der Anlehnung, Losgelassenheit und Durchlässigkeit zu Gute. Zur Gymnastizierung zählen Dehnungsübungen, Stangen- und Cavalettiarbeit sowie gerittene Lektionen wie zum Beispiel Schulterherein.

 

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Haflinger

Pferderasse, die für seine auffällig blonde Mähne bekannt ist und seine Wurzeln in Bayern, Südtirol (Italien) und Österreich hat.

 

Handgalopp

Der Handgalopp richtet sich nach der Hand, auf der geritten wird. Reitet man z. B. auf dem Platz oder in der Reithalle auf der rechten Hand, so wäre der Rechtsgalopp der Handgalopp. Wird auf der linken Hand geritten, so ist der Linksgalopp der Handgalopp.

 

Handwechsel

Bei einem Handwechsel wechselt der Reiter die Richtung.

 

Hankenbeugung

Unter Hankenbeugung versteht man eine verstärkte Beugung der Hüft- und Kniegelenke des Pferdes.

 

Hengst

Männliches (zeugungsfähiges) Pferd.

 

Herdentier

In seiner ursprünglichen Form lebte das Pferd immer in der Herde.

 

Hinterhand

Bei der Hinterhand spricht man von dem hinteren Teil des Pferdekörpers, also von Kruppe, Knien und Hinterfüßen.
Dementsprechend ist die Vorhand beim Pferd ab der Schulter abwärts zu finden.

 

Hilfen

Als Hilfen bezeichnet man die reiterliche Einwirkung auf das Pferd. Steht das Pferd gut an den Hilfen so spricht man davon, dass es gut auf Gewichtsverlagerung, Schenkeldruck, Zügelführung und das Kreuz im Zusammenspiel reagiert.

 

Hinterhandwendung bzw. Vorhandwendung

Vor- und Hinterhandwendung sind Lektionen der klassischen Dressur. Bei der Vorhandwendung wird das Pferd eng um einen gedachten Punkt am inneren Vorderfuß gewendet. Entsprechend befindet sich dieser Punkt bei der Hinterhandwendung nah dem inneren Hinterfuß. Diese Lektionen werden sowohl vom Pferd als auch vom Boden aus trainiert.

 

Hufglocken

Manche Pferde neigen dazu, sich mit ihren eigenen Hinterbeinen in die vorderen Fesseln zu treten. Um vorzubeugen, verwenden Pferdebesitzer gerne Hufglocken. Dieser Schutz wird am Ansatz des Hufs festgemacht und umschließt ihn bis zum Boden.

 

Huflinien

Jeder Hufschlag besitzt zwei Huflinien, wobei je eine Linie einem Pferdehuf angehört.
Hufmechanismus
Als Hufmechanismus wird das Weiten und anschließende Zusammenziehen des Hufes bezeichnet. Wird der Huf belastet, weitet sich die Hornkapsel und die Sohle flacht ab.

Hufrehe bzw. Huflederhautentzündung

Sofort zu behandelnde Krankheit, bei der es zu einer Ablösung der Hufkapsel von der Lederhaut kommt.

 

Hufschlag

Der Hufschlag markiert die Bahn, in der sich das Pferd gerade auf dem Reitplatz oder in der Reithalle befindet. So ist der 1.Hufschlag ganz außen an der Bande, der 2. bereits weiter innen. Ein Hufschlag ist also so breit, wie die Vorhand des Pferdes. Wird ein Pferd in seiner Haltung verschoben, kann es auch auf mehreren Hufschlägen gleichzeitig laufen.

 

Hüftgelenksdysplasie

Fehlstellung der Hüfte.

 

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Iberer (auch Andalusier)

Pferderasse spanischer Herkunft. Sie zeichnet sich durch einen mutigen Charakter und hohe Versammlungsbereitschaft aus.

 

Interieur

Innenleben, Charakter eines Pferdes.

 

J (nach oben)

Jog

Trab mit sehr kurzen Tritten ohne erkennbare Schwebephase, wird im Westernreitsport gefordert.

 

Junior

Im Voltigiersport wurden 2008 alle Altersbeschränkungen in den Leistungsklassen aufgehoben. Für die jüngsten Turner wurde zusätzlich eine Leistungsklasse „Junior“ ins Leben gerufen, die auf einem vergleichbaren Niveau wie Leistungsklasse S stattfindet.

 

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Kaltblut

Eine Gruppierung innerhalb der verschiedenen Pferderassen. Kaltblüter sind schwerer und stämmiger als andere Pferderassen und sind vor allem für das Ziehen von Kutschen gezüchtet.

 

Knabstrupper

Pferderasse dänischer Herkunft, bekannt für auffällige Fellfarbe (oft weiß- schwarz gepunktet).

 

Konik

Die aus Polen stammenden Ponys werden für die dort ansässige Landwirtschaft genutzt. Außerdem dienen sie in Nachwuchsprogrammen von Wildpferden als Vererber.

 

Konterstellung
Bei der Konterstellung ist das Pferd nach außen gestellt.

 

Kötenbehang

Auffällig starker Haarbewuchs am unterem Teil der Pferdebeine, vor allem bei Kaltblütern zu finden

 

Körung

In der Pferdezucht muss ein Hengst gekört werden, um später an einer Leistungsprüfung teilzunehmen. Hierbei wird sein Körperbau, Charakter und Gesundheit geprüft, um zu vermeiden, dass die Nachkommen eine Erbkrankheit oder schlechtes Exterieur vererbt bekommen. Die Leistungsprüfung muss der Hengst erfolgreich absolvieren, um in Deutschland offiziell für seine Rasse zur Zucht eingesetzt werden zu dürfen.

 

Kruppe

Übergangsbereich zwischen Lendenwirbelsäule, Kreuzbein und Schweifwirbel.

 

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Laktat
Mit Laktat ist die Milchsäure gemeint, genauer gesagt die messbaren Salze der Milchsäure im Blut.

Leittier

Das Leittier ist der Kopf der Herde bzw. das Tier an der obersten Stelle der Rangordnung. Es genießt besondere Privilegien. In einer Mensch-Pferd-Beziehung sollte immer der Mensch die Rolle des Leittiers übernehmen, damit er das Pferd kontrollieren kann.
Leading Sire
Leading Sire ist ein Hengst, dessen Nachkommen die meisten Preisgelder erreicht haben.

Leistungsklassen (Abkürzung: LK)

Neben den Ausbildungsklassen ordnen die Leistungsklassen 0, 6, 5, 4, 3, 2 und 1 Reiterinnen und Reiter entsprechend ihrer Erfolge und Leistungen ein. Auf einem Turnier wird jede Prüfung zum einen nach seinen Ausbildungsklassen und zum anderen nach seinen Leistungsklassen, um zu bestimmen, welche Reiter berechtigt sind, diese Prüfung zu reiten, ausgeschrieben. Ein Beispiel: Eine L-Dressur wäre generell für alle Reiter der Leistungsklasse 5 und 4 offen. Der Turnierveranstalter möchte allerdings die Prüfung lediglich für die besseren Reiter, also LK 4, beschränken.

 

Folgende Leistungsklassen gibt es:

0 = mit dieser LK starten alle Turnierreiter, sie müssen dafür kein Abzeichen haben und dürfen in einfachen Wettbewerben und Prüfungen der Kl. E (WBO) teilnehmen

6 =  haben Sie das kleine Reitabzeichen (DRA IV) bestanden haben Sie nun LK 6 und dürfen in Prüfungen der Kl. E (LPO) und A starten.

 

Ab diesem Zeitpunkt teilen sich die Leistungsklassen ein weiteres Mal in D6 (Dressur), S6 (Springen) und V6 (Vielseitigkeit) auf. Man kann nun sich immer weiter steigern, die Diszplinen können dabei unabhängig voneinander stehen. Ein Beispiel: Ein Reiter besitzt in der Dressur bereits LK 4, obwohl er im Springen noch in LK 5 ist. Dies kann davon kommen, dass er entweder das nächste Reitabzeichen nur in der Dressur gemacht hat oder er es in beiden Disziplinen gemacht hat, aber lediglich die Dressur auch wirklich angemeldet hat und sich von der FN hochstufen ließ.

 

5 = Hierfür müssen Sie das bronzene Reitabzeichen (DRA III) erfolgreich bestanden haben. Mit einer Wertnote von mind. 5,0 bei einem beliebigen Turnierstart bestätigen Sie die jeweilige Disziplin und werden in LK5 hochgestuft, Sie dürfen nun Prüfungen der A und L reiten.

 

4 = Mit Bestehen des silbernen Reitabzeichens (DRA II) oder dem Nachweis von Erfolgen steigen Sie in LK4 auf, Sie dürfen nun L- und M-Prüfungen reiten. Ihnen stehen teilweise auch noch Prüfungen der Klasse A zur Verfügung. Neben Platzierungen kann auch eine Ausbildung zum Pferdewirt oder eine erworbene A-Trainer-Lizenz für eine Beförderung in LK 4 sorgen.

 

3 = Wer S reiten will, benötigt LK 3. Diese bekommen Sie durch den Erwerb des Goldenen Reitabzeichens (DRA I) oder durch erreichte Platzierungen in hohen Prüfungen.

 

2 = Wer LK 2 beantragen will, benötigt einige Platzierungen in Prüfungen der Klasse S.

 

1 = LK1 kann auf einige Erfolge der schweren Klasse zurückweisen und berechtig nun, auf Grand Prix- Niveau zu reiten.

 

Leistungsprüfung

In der Pferdezucht muss ein Hengst gekört werden, um später an einer Leistungsprüfung teilzunehmen. Letztere muss der Hengst erfolgreich absolvieren, um in Deutschland offiziell für seine Rasse zur Zucht eingesetzt werden zu dürfen. Hierbei wird der Hengst in Dressur, Springen und ggf. Fahren gezeigt und dabei ermittelt, wieviel er leisten kann.

Losgelassenheit

Man spricht von Losgelassenheit, wenn das Pferd entspannt aber konzentriert mit dem Reiter zusammenarbeitet und auch der Bewegungsablauf locker verläuft.

Lot
Das Lot ist eine gerade Linie, die senkrecht auf einer Ebene (oder einer Geraden) steht und so einen rechten Winkel bildet.

 

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Marwari

Pferderasse, die hauptsächlich in Indien zu finden ist und dort als Nutztier eingesetzt wird. Diese Pferde zeichnen sich vor allem durch die extrem sichelförmigen Ohren aus, die sich an den Spitzen oft berühren.

 

Maultier

Kreuzungsprodukt einer Pferdestute und eines Eselhengstes, auch Muli genannt, umgekehrt wird das Kreuzungsprodukt Maulesel genannt.

 


Mehlmaul

Setzt sich das Fell oberhalb des Pferdemaules deutlich heller vom restlichen Fell an Kopf und Körper ab, spricht man von einem Mehlmaul.
Morula
Aus dem Lateinischen: Maulbeere; bezeichnet das Zellstadium in der Embryogenese, nach der Befruchtung und vor der Einnistung in die Schleimhaut der Gebärmutter.

Muskeltonus

Unter dem Muskeltonus versteht man den angespannten Zustand der Muskeln. Es gibt Pferde, die von Natur aus einen hohen Muskeltonus besitzen, die so genannten Hochtoner. Die Niedrigtoner hingegen verfügen nur über einen sehr niedrigen Muskeltonus. Zu den Hochtonern werden Vollblüter gezählt und zu den Niedrigtonern Warm- und Kaltblüter. Ein Pferd mit hohem Muskeltonus kann leicht Muskeln aufbauen, neigt aber schnell zu Verspannungen und Verkrampfungen. Genau umgekehrt verhält es sich bei Pferden mit niedrigem Muskeltonus. Sie bauen nur schwer Muskulatur auf, aber verkrampfen und verspannen sich nicht so schnell.

 

Muttersucht

Bei der Muttersucht handelt es sich um eine Verhaltensstörung von Stuten, die in einer Herde mit Nachzucht leben. Manche Stuten leiden darunter, wenn andere Stuten aus der Herde ein Fohlen bekommen haben und versuchen deshalb, der eigentlichen Mutter ihr Kind abspenstig zu machen. Junge Mütter lassen sich gerne davon einschüchtern. Die Fohlen sterben meist, da die neue Scheinmutter keine Milch für sie bereit hält.

 

Myofibrille

Eine Myofibrille ist eine Bau- und Funktionseinheit der Muskelfaser, die im Mikroskop erkennbar ist. Man findet sie in quergestreifter Muskulatur. Sie besteht aus mehreren Sarkomeren, die aneinandergereiht sind. Zwischen den Myofibrillen befinden sich Zellorganellen, wie z.B. Mitochondrien.

 

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Neapolitaner

In der Epoche des Barock gezüchtete Pferderasse im damaligen Königreich Neapel, die für ihre außergewöhnlichen Dressurveranlagungen bekannt war.

 

Natural Horsemanship

Eine Ausbildungsart, die sich darauf stützt, so naturnah und artgerecht wie möglich mit dem Pferd zu kommunizieren.

 

Nüstern

Pferdenase

 

Noriker

Der Noriker ist ein mittelschweres Kaltblut, das aus den Gebirgen Österreichs stammt. Es wird vor allem als Reit- und Kutschpferd eingesetzt.

 

Norweger

Pferderasse, die ursprünglich aus den Küstenregionen Norwegens stammt und bekannt für ihren Aalstrich bzw. zweifarbige Mähne ist.

 

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Ödem

Ein Ödem ist eine Schwellung des Gewebes auf Grund von Einlagerung von Wasser in den Gefäßen. Bei Pferden finden wir diese oft an den Hinterbeinen. Ödeme sind meistens ohne größere Schmerzen und Therapien verbunden.

 

Oldenburger

Pferderasse aus Norddeutschland, die viel im großen Sport eingesetzt wird.

 

Osteopathie

Die Ostheopathie ist im Vergleich zur Physiotherapie noch recht jung. Sie kommt ursprünglich aus den USA und ist seit den 30er Jahren auch in Deutschland vorwiegend in der Humanmedizin bekannt. In der Tiermedizin kam sie erst ab den 70er Jahren zum Einsatz. Die Behandungselemente wurden grundlegend von der Humanmedizin übernommen und an die Biomechanik des Pferdes angepasst. Die Aufgabe eines Ostheopathen ist, zu überprüfen, ob der gesamte Bewegungsapparat des Pferdes intakt ist. In der Osteophathie werden Blockaden der Muskeln, Gelenke und Organe festgestellt und gelöst. Im Gegensatz zur Physiotherapie gilt die Ostheopathie in Deutschland nicht als staatlich anerkannte Ausbildung.

 

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Parade

Bei einer Parade spricht man von einer möglichst geringen und kurzen Krafteinwirkung über den Zügel im Pferdemaul in Kombination mit Gewichts- und Schenkelhilfen. Man unterscheidet dabei zwischen ganzen Paraden, welche grundsätzlich zu einem Halten führen und halben Paraden, die man für unterschiedliche Zwecke nutzen kann. Zum Beispiel kann man mit Hilfe einer halben Parade das Pferd in eine niedrigere Gangart verlangsamen. Hierbei spricht man auch vom Durchparieren.
Paariger Knochen
Einen paarigen Knochen gibt es immer in zweifacher Ausführung.

Pedigree

engl. Begriff für „Ahnentafel“.
Peripherie
Vom Körperstamm (Rumpf) entfernte Strukturen.

Physiotherapie

Die Physiotherapie hat das Ziel, Pferde nach Verletzungen oder Operationen zu rehabilitieren und auf ihrem Weg der Besserung zu begleiten. Zu den physiotherapeutischen Maßnahmen zählen manuelle Techniken zur Beseitigung von Bewegungsstörungen, unterschiedliche Massagetechniken (z.B Lymphdrainage) und physikalische Anwendungen (z.B Elektrotherapie). Im Leistungssport versteht man unter physioterhapeutischen Maßnahmen zum einen die Trainingstherapie und zum anderen die Trainingsberatung.

 

Piaffe

Eine Piaffe ist eine Übung der klassischen Reitkunst, bei der das Pferd eine trabartige Bewegung auf der Stelle zeigt.


Prostaglandine
Prostaglandine kommen in fast allen Organen vor und werden in den einzelnen Zellen gebildet. Sie sind eine Gruppe von hormonähnlichen Substanzen, die auch als Gewebshormone bezeichnet werden.

 

Przewalski

Einzige Wildpferdeart, die in ihrer ursprünglichen Form überlebt hat.

 

Pura Raza Espanola

Spanische Pferderasse, auch „Iberisches Pferd“ genannt. Sie ist besonders für ihren mutigen Charakter und hohe Versammlungsbereitschaft bekannt.

 

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Rappe

Pferd schwarzer Fellfarbe.

 

Rangordnung

Wie bereits in anderen Tierherden bekannt, gibt es auch in einer Pferdeherde eine Rangordnung. Meist steht eine erfahrene Leitstute an der Spitze der Herde. In einer Beziehung von Mensch und Pferd ist es wichtig, dass der Mensch die ranghöhere Position einnimmt, damit er es kontrollieren kann.

 

Reccurent Airway Obstruction (RAO)

Eine Form der chronischen Bronchitis, die meist bei älteren Pferden vorkommt. Die chronische Lungenerkrankung ist unheilbar. RAO war früher unter dem Namen Chronisch-Obstruktive Bronchitis, einem Begriff aus der Humanmedizin, bekannt. Die Bezeichnung RAO wurde 2000 auf einem internationalen Tiermedizin-Kongress in Michigan eingeführt.

 

Remonten

Nachwuchspferde, die gerade noch in der Basisausbildung sind.
Rezeptor
Ein Rezeptor ist ein Molekül, das die Übertragung eines Signals auslöst.

 Rossig

Ist die Stute rossig, hat sie ihren paarungsbereiten Zeitraum in ihrem Zyklus erreicht. Es kann in diesem Zeitraum zu auffälligen, meist negativen Verhaltensänderungen kommen.

 

Rücken korrekt aufwölben

In der Diskussion steht oft das Reiten des Pferdes in der richtigen Haltung. Ziel sollte es immer sein, dass Pferd so zu reiten, dass es in Rücken und Hals loslässt, den Rücken aufmacht bzw. aufwölbt, damit dadurch Rückenmuskeln entstehen und ein rückenfreundliches Reiten möglich ist.

 

Rückwärtsrichten

Das Rückwärtsrichten ist eine Basisübung aus der englischen Reitweise und dem Westernstil. Das Pferd schreitet hierbei mit den jeweils diagonal gegenüberliegenden Beinpaaren rückwärts.

 

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Sappie
Kombination aus Hammer und Wendehaken, die zum Holzrücken verwendet wird.

 

Sarkomer

Ein Sarkomer ist die kleinste kontraktile Einheit eines Muskels und setzt sich aus den Myofilamenten zusammen, die sich wiederum in den Myofibrillen befinden.

 

Sattelkörung

Bei einer Sattelkörung werden die vorgestellten Hengste im Freispringen, an der Hand und unter dem Sattel auf ihr Spring- und Gangvermögen, Rittigkeit, Interieur und Exterieur hingehend geprüft. Zusätzlich zur Sattelkörung wird der Hengst in verschiedenen Tests und Qualifikationsrunden geprüft und muss dort bestimmte Mindesterfolge schaffen.

 

Schenkeldruck

Beim Schenkeldruck verwendet der Reitet seinen Schenkel, um Druck am Pferdebauch auszuüben, um so Tempo und Richtung zu kontrollieren und dem Pferd Lektionen, die es in seiner Ausbildung erlernt hat, abzurufen.

 

Schenkelweichen

Das Schenkelweichen ist eine Lektion der klassischen Dressur. Hierbei soll das Pferd dem Schenkel des Reiters weichen und seitlich seine Beine kreuzen.

 

Schimmel

Pferd weißer Fellfarbe.

 

Schwerpunkt

Der Schwerpunkt des Pferdes verändert sich entsprechend der Bewegung seines Körpers. Im Ruhezustand liegt er etwa eine Handbreit hinter dem Widerrist des Pferdes.

 

Shagya-Araber

Die Rasse basiert auf dem Vollblut-Araber Shagya. Sie hat im Unterschied zum Vollblutaraber mehr Größe, Substanz und bessere Reiteigenschaften.
Silvatische Verlaufsform
Erreger, die die Fuchstollwut verursachen.

Sidepull
Das Sidepull ist ähnlich aufgebaut wie ein Halfter und wirkt lediglich auf die Nase des Pferdes. Aus diesem Grund lässt es sich sehr gut zum Lenken des Pferdes verwenden und ist zudem eine sanfte gebisslose Zäumung, vor allem für junge Pferde.

Spat
Spat fasst die Arthrose im Sprunggelenk, Entzündungen der Knochenhaut in den kleinen Knochen des Sprunggelenks sowie eine Entkalkung der Fußwurzelknochen zusammen.

Stellung und Biegung

Auf jeder gebogenen Linie muss der Reiter sein Pferd biegen und stellen.
Bei der Biegung handelt es sich um die Krümmung der Längsachse des Pferdes im Allgemeinen. Man spricht hier sowohl vom Halsbereich, als auch vom Rücken und den ersten Lendenwirbeln. Spricht man von der Stellung, geht es lediglich um das Genick, also das Gelenk zwischen Hals und Kopf.

 

Stellungsfehler

Man spricht von einem Stellungsfehler bei einem Pferd, wenn es eine nicht komplett korrekte ebene und ausbalancierte Fußstellung hat. Manche Pferdehufe stehen zu eng, manche schief. Diese Stellungsfehler, können, müssen das Pferd aber nicht im Bewegungsablauf negativ beeinträchtigen.
Spiralnerv
Der Spinalnerv wird auch Rückenmarksnerv bezeichnet und ist einem bestimmten Rückenmarksegment zugeordnet. Sie entspringen paarig aus dem Rückenmark und gehören zum peripheren Nervensystem.

Stute

Weibliches Pferd.

 

Stutenbuch

In einem Stutbuch werden alle für die Zucht zugelassenen Stuten eines Verbandes aufgelistet.

 

Stützapperat

Unter dem Begriff passiver Stützapparat fasst man alle Knochen und Gelenke des Pferdes zusammen. Spricht an vom aktiven Stützapparat des Pferdes, sind Muskeln, Sehnen und Bänder gemeint. Auch der Begriff Bewegungsapparat wird für die Anatomie des Pferdes gerne verwendet.

Suturen
Unter Suturen versteht man feine, bindegewebige Knochennähte.

 

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Takt

Takt ist das Maß von Schritten, Tritten und Sprüngen des Pferdes. Je nach Gangart ändert sich der Takt, so spricht man im Schritt von einem Viertakt, im Trab von einem Zweitakt und im Galopp von einem Dreitakt.

 

Tarpan

Es handelt sich hierbei um eine eurasische Wildpferdform.

 

Tempi

Beim Reiten bedeutet Tempo ein Gangmaß in den drei Grundgangarten. Man spricht zum Beispiel vom Arbeitstrab bzw. Arbeitsgalopp, wenn man vom Grundtempo des Pferdes spricht, was natürlich je nah Beschaffenheit des Tieres anders ist. In der Reitkunst verlangt man oft nach Gangmaßunterschieden, es sollen also Tritte verlängert oder verkürzt werden. Man spricht dann von Mitteltrab, starkem Trab oder versammelten Trab bzw. Mittelgalopp, starkem Galopp oder versammeltem Galopp. Auch im Schritt können solche Feinheiten geritten werden.

 

Tierheilpraktik

Tierheilpraktiker führen ohne tierärztliche Approbation Behandlungen an Tieren durch. Tierheilpraktiker behandeln ihre Patienten mit homöopathischen und pflanzlichen Mitteln. Oft werden auch Akupunktur oder Ähnliches für die Tiere angeboten.

 

Tragkraft

Die Tragkraft beschreibt, wie viel Last das Pferd beim Reiten auf seine Hinterbeine aufnimmt. Bei den verschiedenen Disziplinen des Reitens und ihren unterschiedlichen Lektionen werden Vorhand und Hinterhand des Pferdes unterschiedlich stark belastet.

 

Traversale

Die Traversale ist eine Lektion der klassischen Dressur, die vor allem in höheren Klassen gefordert wird. Bei der Traversale muss das Pferd sowohl Vor- als auch Hinterhand kreuzen, darf dabei die Vorwärtsbewegung aber nicht gänzlich verlieren und muss im Körper in Bewegungsrichtung gebogen sein.

Triglyceride

Triglyceride werden auch Neutralfette genannt und setzen sich aus einem Glycerinmolekül und drei Fettsäureketten zusammen. Hohe Triglyceridwerte stören den Fettstoffwechsel.

 

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Ultrafiltration
Trennverfahren, bei dem durch einen Filter große Moleküle wie z.B. Proteine, vom Harn getrennt werden.

Unrittigkeit

Ist ein Pferd unrittig, verweigert es die reiterlichen Hilfen oder sogar den Reiter an sich. Ein entspanntes und pferdegerechtes Reiten ist nicht möglich.

 

Unpaariger Knochen

Ein unpaariger Knochen ist nur einmal im Körper vorhanden.

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Vegetatives Nervensystem

Das vegetative Nervensystem steuert lebenswichtige Funktionen des Körpers wie z.B. die Atmung, die Verdauung, die Körpertemperatur, die Herztätigkeit oder den Stoffwechsel.

Versammlung

Die Versammlung steht an sechster Stelle der Ausbildungsklasse der FN und bildet somit den Abschluss der Trainingsreihenfolge. Die Hinterhand des Pferdes soll vermehrt die Last des Reiter- und Pferdegewichts aufnehmen und unter den Schwerpunkt treten. Die Vorhand soll dadurch deutlich entlastet werden.

 

 Verwahrend

Der verwahrende Schenkel ist immer der äußere Schenkel. Er liegt ca. eine Handbreit hinter dem Sattelgurt am Pferdebauch an, ohne großen Druck auszuüben und verhindert ein seitliches Ausweichen der Hinterhand beim Reiten auf gebogenen Linien.

 

Verwerfen im Genick

Verwirft sich ein Pferd im Genick, geht es nicht korrekt am Zügel. Es biegt und stellt sich falsch, indem es den Kopf falsch vom Hals abstreckt, ohne den restlichen Körper mitzunehmen.

 

Vollblut

Pferde, deren Abstammung auf den Araber zurückgeht. Dank ihres grazilem Körperbaus werden sie oft zur Veredlung anderer Pferderassen in der Zucht eingesetzt.

 

Volte

Die Volte ist eine Hufschlagfigur, die in allen drei Gangarten geritten werden kann. Es handelt sich hierbei um einen 8-10m großen Kreis, der an beliebigen Stellen des Reitplatzes und in beide Richtungen geritten werden kann.

 

Voltigieren

Beim Voltigieren führt der Reiter verschiedene Turnübungen auf dem Pferderücken aus. Das Voltigieren ist eine eigene Disziplin.

 

Vorhandwendung (bzw. Hinterhandwendung)

Vor- und Hinterhandwendung sind Lektionen der klassischen Dressur. Bei der Vorhandwendung wird das Pferd eng um einen gedachten Punkt am inneren Vorderfuß gewendet. Entsprechend befindet sich dieser Punkt bei der Hinterhandwendung nah dem inneren Hinterfuß. Diese Lektionen werden sowohl vom Pferd, als auch vom Boden aus trainiert.

Zur Reitübung Vorhandwendung

Zur Reitübung Hinterhandwendung

 

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Wallach

Kastriertes männliches Pferd.

 

Warmblut

Laut Definition versteht man unter dem Warmblut ein mittelschweres und leistungsfähiges Pferd, das vorwiegend im Reitsport eingesetzt wird. Der Name sagt nichts über die Körpertemperatur des Pferdes aus, wie man vermuten könnte.
Die Unterteilung von Großpferderassen in Kalt-, Warm oder Vollblüter, wie sie hierzulande üblich ist, gibt es in vielen Ländern nicht. In Großbritannien wird ein Warmblut schlichtweg horse oder auch sport horse genannt, um es von Kleinpferderassen und Vollblütern zu unterscheiden.

 

Weben

Pendelt das Pferd mit dem Kopf und/oder der Vorhand hin und her ohne ersichtlichen Grund, spricht man von Weben. Meist entsteht diese Verhaltensstörung aus Langeweile bzw. nicht artgerechter Haltung.

 

Welsh Ponys

Hierbei handelt es sich um Ponys, die ursprünglich in Wales/ Großbritannien gezogen wurden. Heutzutage werden sie weltweit als Reit- und Fahrponys gezüchtet.

 

Wickelkauen

Der Beobachter eines Pferdes, das an Wickelkauen leidet, erkennt, dass das Pferd das Futter nicht durch seinen Kauausschlag zerkleinern kann.

 

Widerrist

Die Größe eines Pferdes wird mit der Widerristhöhe angegeben. Der Widerrist ist der erhöhte Übergang zwischen Hals und Rücken des Pferdes.

 

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Zügelführung

Die Zügelhilfe steht nie allein, sie muss immer in Zusammenhang mit Gewichts- oder Schenkelhilfen stehen. Mit Hilfe der Zügel nimmt der Reiter Einfluss auf das Gebiss des Zaums, welches im Pferdemaul liegt. Bei der Zügelhilfe geht es um vielmehr als nur um die Lenkung. Mit einer konstanten Verbindung zum Pferdemaul nimmt der Reiter Einfluss auf die Haltung des Pferdes.

 

Zweispannige Kutsche

Vor der Kutsche sind zwei Tiere angespannt.

 

 

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