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Mähne einflechten – Turnierzöpfe für kurze Mähne

Die Turniersaison ist im vollen Gange. Wir zeigen Ihnen in unserer Serie, welche Arten von Turnierfrisuren Sie Ihrem Vierbeiner zaubern können, um in der Prüfung zu glänzen.

Wer schon öfter an Turnieren teilgenommen hat, hat auch schon das ein oder andere Mal Turnierzöpfe geflochten. Viele Reiter kennen eine Variante die Turnierfrisur zu flechten, doch nicht jeder ist darin ein absoluter Profi. Wir haben für Sie nun die schönsten Pferdehaarfrisuren zusammengestellt und geben Step-by-Step Anleitungen, damit das auch Zuhause klappt.

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

  • Turnierzöpfe mit Gummi,
  • Turnierzöpfe mit Haarklammer,
  • Turnierzöpfe nach oben stehend.

Turnierzöpfe mit kurzer Mähne

Variante 1: mit einem Mähnengummi

Pferde mit kurzer Mähne zählen zu den einfachsten Kunden, wenn es um’s Einflechten geht. Trotzdem kann man hier mit mehreren Varianten zum Ziel kommen und verschiedene Arten von Zöpfen machen. Das kommt auf die Optik und auch auf den Zeitfaktor an, denn manche Arten von Zöpfen dauern länger, andere nicht so lange.

Wir zeigen Ihnen nun 3 Arten von Turnierzöpfen, die ziemlich einfach zu machen sind und nicht besonders aufwändig sind. Auch Anfänger auf diesem Gebiet können die Zöpfe ohne große Übung machen, sodass das Ergebnis schön anzusehen ist.

Zu Beginn sollte die Mähne sorgfältig gekämmt werden, sodass keine Knoten mehr vorhanden sind. Optimal wäre es außerdem, wenn sie verzogen wäre, damit die Zöpfe nachher alle gleichmäßig werden. Wichtig ist, dass kein Mähnenspray aufgetragen wird, da die Zöpfe sonst nicht gut halten – besser wäre hier Wasser oder sogar Schaumfestiger, damit auch kleinste Härchen gebändigt werden.

Dann teilt man sich die Mähne in regelmäßige Partien ein, je nach dem, wie viele Zöpfe man später haben möchte. Je kleiner die Abstände sind, desto sorgfältiger muss man die Zöpfe später flechten, damit sie nicht übereinander geraten. Zudem eignet sich dünne Mähne besser für kurze Abstände, dicke Mähne für ein wenig größere Zöpfe.

Die abgeteilten Partien können nun mit einem Mähnengummi fixiert werden, damit nichts mehr durcheinander gerät. Nun flechtet man ziemlich fest und stramm einen Zopf und legt ein Mähnengummi um das Ende. Den oberen Teil des Gummis nimmt man mit Mittel- und Zeigefinger und überkreuzt es. Anschließend hält man den Zopf zwischen beiden Mittelfingern und hält mit den Daumen das Gummi nach oben. Dabei entsteht ein Zwischenraum zwischen Zopfende und Gummi, in dem man den Zopf bis zum Mähnenkamm aufrollen kann. Zum Abschluss wird dann das Gummi fixiert. Auf diese Weise muss man nur 1 Mähnengummi verwenden und die Zöpfe halten sehr gut, auch starkes Schütteln kann ihnen nichts anhaben.

Variante 2: mit einer Haarklammer

Hierzu benötigen Sie Haarklammern, die sie ganz einfach in der Drogerie kaufen können. Wichtig ist nur, dass sie biegbar sind und dieselbe Farbe wie die Mähne haben.

Nach dem Kämmen und Abteilen der Mähne flechten Sie feste, stramme Zöpfe und schließen diese am Ende mit einem Mähnengummi. Rollen Sie die Zöpfe nach oben auf und stechen Sie die Haarklammer mitten durch den Zopf. Die Enden der Klammern erscheinen nun auf der anderen Seite des Zopfes und können problemlos umgebogen werden.

Variante 3: Zöpfe, die nach oben abstehen

Die vorigen Turnierzöpfe waren so konzipiert, dass sie am Hals anliegen. Hier soll nun das Gegenteil erreicht werden: mittig liegende Zöpfe, die nach oben abstehen.

Kämmen und teilen Sie die Mähne ab. Nun stellen Sie sich auf die Seite, auf der die Mähne NICHT aufliegt. Flechten Sie von dieser Seite aus den Zopf nach oben. Nun umschlingen Sie das Ende mit einem Mähnengummi, rollen den Zopf in Richtung der Mähne ein (siehe Turnierzöpfe mit einem Mähnengummi) und fixieren den Zopf. Er sollte nun mittig liegen.