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Serie
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Selbstbedienung an der Kräuterbar

Pferde merken, welche Nährstoffe sie brauchen. Deshalb gibt es die Idee, ihnen mit einer Kräuterkiste ein Stückchen Selbstbestimmung zurückzugeben.

Das gibt es hier für dich

Gesundheit & Ernährung

In diesem Beitrag erfährst du mehr über das Konzept und die Mehrwerte einer Kräuterkiste, die Auswahl möglicher Kräuter und Heilpflanzen sowie die Kennzeichen der Heilkräuter.

Medien

Film (01:33 Min.)

Kräuter im Hochbeet auf dem Pferdehof Sinnenberg

Paddock Trail-Betreiber sind aufgrund ihres ganzheitlichen Haltungskonzeptes üblicherweise ständig auf der Suche nach Optimierungspotentialen. So auch Sabine Kaenders, die auf dem „Pferdehof Sinnenberg“ im badischen Deggenhausertal gleich mehrere dieser Tracks angelegt hat. Sie hat ein Hochbeet gebaut und dieses mit ausgewählten Kräutern bepflanzt.

So ist die Kräuterkiste auf dem Paddock Trail angelegt.

So ist die Kräuterkiste auf dem Paddock Trail angelegt.

Nach Bedarf auswählen

Hintergrund dieser Idee war die Beobachtung, dass die Pferde oftmals nur konfektioniertes Kräuter- bzw. Mineralfutter als Fertigmischung erhalten – und somit keinerlei Möglichkeit zur bedarfsorientierten Selektion besteht. Denn, dass Pferde ihr Futter bei freier Wahl durchaus selektieren, muss nicht unbedingt an ihrer – oft vom Menschen so interpretierten – „schleckigen“ Art liegen. Experten gehen davon aus, dass die Vierbeiner ihren Bedarf an Nährstoffen, Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen im Grunde gut selbst ermitteln und diesen auch selbstständig decken würden – so sie denn die Möglichkeit dazu hätten.

Pferde wissen also selber, was sie gerade brauchen.

Bestätigt hat sich dieses Verhalten aus Sicht von Sabine Kaenders bei der Gabe von Hagebutten, die sie ihren Vierbeinern im Herbst als ganze Frucht und frei zugänglich angeboten hatte. Konsumierten zu Beginn noch alle Pferde mit Begeisterung, reduzierte sich die Nachfrage im Lauf der Zeit bei gleichbleibendem Angebot. Dabei variierte der Rückgang von Tier zu Tier – ein Erlebnis, welches als Auslöser für die Entwicklung und den Bau der Kräuterkiste ursächlich war.

Pflanzen und ihre Wirkung

Lavendel

wirkt beruhigend.

Minze (Pfeffer)

Minze soll bei Magen-Darm-Problemen hilfreich sein und sogar gegen Parasiten bzw. Bakterien wirken.

Salbei

Die im Salbei enthaltenen ätherischen Öle sollen die Verdauung fördern und Blähungen entgegen wirken. Darüber hinaus wird der Pflanze nachgesagt, sie wirke wie ein natürliches Antibiotika.

Thymian

soll bei Atemwegs– und Magenerkrankungen hilfreich sein.

Zitronenverbene

auch Zitronenstrauch genannt, wird bei nervöser Unruhe verabreicht. Er soll aber auch appetitanregend, stoffwechselstimulierend und verdauungsfördernd wirken.

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